Hessische Handwerker machen gute Geschäfte

Konjunkturumfrage bestätigt Aufwärtstrend im Handwerk

(lifePR) ( Wiesbaden, )
Die Geschäftslage der über 70.000 hessischen Handwerksbetriebe hat sich im 2. Quartal weiter verbessert. Nach der aktuellen Konjunkturumfrage der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern (ARGE) bezeichnen über 79 Prozent der befragten Betriebsinhaber ihre Geschäftslage als "gut" oder "befriedigend". Im Vorjahreszeitraum lag diese Einschätzung bei 68 Prozent. "Diese Verbesserungen haben sich bereits bei der 1. Konjunkturumfrage des Jahres angekündigt, da die meisten Betriebe schon in den ersten drei Monaten viel Zuversicht ausstrahlten", so ARGE-Geschäftsführer Harald Brandes. Die Wirtschaftskrise sei für das Handwerk weitestgehend überstanden, gab sich Brandes zuversichtlich.

Gestiegener Geschäftsklimaindex

Der Geschäftsklimaindex, der maximal 100 Punkte erreichen kann und aus den jetzigen und zukünftigen Geschäftserwartungen gebildet wird, stieg gegenüber dem Sommer 2009 um 11 auf 80 Punkte. Brandes: "Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren und verdeutlicht, dass das Handwerk neben saisonalen auch von deutlichen konjunkturellen Impulsen profitieren konnte." Besonders zufrieden waren die Ausbauhandwerke. Hier bewerteten 84,4 Prozent der befragten Betriebe ihre geschäftliche Situation als "gut" oder "befriedigend". Auch bei den Kfz-Betrieben, die nach Ablaufen der Abwrackprämie stark gebeutelt waren, geht es wieder aufwärts. 75 Prozent beurteilten die derzeitige Lage als mindestens befriedigend. Vor einem Jahr waren es lediglich 64 Prozent.

Handwerklicher Arbeitsmarkt mit mehr Dynamik

Die Beschäftigtensituation im hessischen Handwerk hat sich leicht verbessert, nachdem es zu Jahresanfang deutliche Personalreduzierungen gab. 10,3 Prozent der Betriebe gaben jetzt an, neues Personal eingestellt zu haben (Vorjahr: 5,7 Prozent), während 9 Prozent der Handwerksbetriebe weniger Personal beschäftigten (Vorjahr: 6,1 Prozent). 80,7 Prozent der Betriebsinhaber hielten ihren Personalstamm konstant. Für dieses leicht positive Ergebnis waren maßgeblich die Bauhandwerker verantwortlich, während die übrigen Handwerksgruppen mit Personaleinstellungen noch zurückhaltend waren. "Allerdings sieht man im Vergleich zu den Vorjahren wieder mehr Dynamik am handwerklichen Arbeitsmarkt", stellte Brandes fest. In den beiden Vergleichsquartalen der beiden Vorjahre hätten die Betriebe per Saldo Personal abgebaut.

Optimistische Erwartungen

Die Erwartungen der Betriebsinhaber für Juli bis September sind sehr zuversichtlich und deutlich günstiger als vor einem Jahr. 80 Prozent erwarten eine gute bzw. befriedigende Geschäftslage (Vorjahr: 68,8 Prozent). Dies gilt auch für die zukünftigen Auftragseingänge. Auch hier sind die Betriebe optimistischer als vor einem Jahr.
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