Dienstag, 26. September 2017


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ller guten Dinge sind drei: Betriebsrallye, die Dritte!

Lübeck, (lifePR) - Die Berufswahl ist für Schülerinnen und Schüler eine wichtige Entscheidung für ihren weiteren Lebensweg. Schulen, Arbeitsagenturen und Jobmessen bieten den Jugendlichen Orientierungshilfen. Aber wie findet man sich in dieser Informationsvielfalt zurecht?

Den allerbesten Eindruck vermittelt der Blick hinter die Kulissen bei einem Betriebsbesuch vor Ort. Aus diesem Grund organisierte Katrin Bietz, Fachberaterin Schule-Betrieb der Handwerkskammer Lübeck, Anfang des Jahres die erste Lübecker Betriebsrallye. Über 90 Jugendliche nahmen die Gelegenheit wahr und haben bis zu drei von insgesamt sechs Firmen und deren Ausbildungsberufe kennengelernt.

Um den Schulklassen möglichst viele Betriebsbesuche zu ermöglichen, gab es gleich drei Rallyetermine. Heute fand der dritte und letzte Termin in diesem Jahr statt.

Jeweils um 9.00, 11.00 und 13.00 Uhr besuchten Schülergruppen ab der 7. Klasse die verschiedenen Handwerksbetriebe. Dort warteten Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen und die Meisterinnen und Meister mit vielen berufsbezogenen Informationen und verschiedenen Mitmachangeboten. So konnten die Jugendlichen bei der Tischlerei Schörck eigene Handyhalter aus Holz fertigen und bei der Druckguss Service Deutschland GmbH ein Teil des 11.000 m² großen Geländes erkunden.

Die Wache GmbH beteiligte sich ebenfalls an der Rallye. Geschäftsführerin  Claudia Wache hieß die Jugendlichen in ihrem Unternehmen willkommen. „Oft ist das Berufsbild des Feinwerkmechanikers jugendlichen Schülern nicht genau bekannt. Wir hoffen, durch die Rallye und in dem damit verbundenen Gespräch, durch das Vorführen und Ausprobieren zu zeigen, mit welchen Aufgaben sich ein Feinwerkmechaniker beschäftigt. Sollte es uns gelingen, den einen oder anderen Schüler für diesen vielseitigen Beruf zu begeistern, würden wir uns über Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz sehr freuen. Auch dies ist ein Grund für die Teilnahme an der Rallye“, erklärte die Geschäftsführerin.

Auch Stefan Wolf, Geschäftsführer der Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf GmbH, freute sich über den jungen Besuch in seinen Hallen und äußerte sich positiv über die Veranstaltung: „Es ist wichtig, jungen Menschen die vielseitigen Perspektiven im Handwerk frühzeitig zu vermitteln, damit sie sich schon während ihrer Schulzeit gedanklich damit auseinandersetzen. Wir freuen uns immer, wenn wir zeigen können, dass das Steinmetzhandwerk kein veralteter Traditionsberuf, sondern heute vor allem eine technisch hochmoderne Lifestyle-Tätigkeit ist.“ 

Die Berufsvielfalt war an diesem Tag groß. In insgesamt sechzehn Berufen bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick, angefangen bei den Arbeiten in der Feinmechanik, über das Konditorenhandwerk bis hin zum Steinmetz- oder Zimmerergewerk. Sie konnten sich Anregungen holen, Fragen stellen und erste Kontakte zu potenziellen zukünftigen Arbeitgebern knüpfen.

Doch das soll nicht alles sein. Organisatorin Katrin Bietz hat die Rallye als Teil eines dreiteiligen Wettbewerbs organisiert: „Aus Gesprächen mit den Jugendlichen weiß ich, dass sie in die Betriebe wollen. Keine Schulstunde und kein Elternratschlag kann Betriebsbesuche ersetzen. Die Idee hinter dem Wettbewerb ist eine ausführliche Beschäftigung mit dem Thema Berufswahl und -orientierung. Deshalb wird der praktische Teil anschließend durch die Erstellung einer ansprechend gestalteten Mappe durch die Schülerinnen und Schüler ergänzt.“

Die Schulen mit den drei besten Mappen werden im September abschließend zu einem Quiz eingeladen, in dem die Jugendlichen ihr Wissen unter Beweis stellen. Der erste Preis beträgt 1.000 Euro für die jeweilige Schule.

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