Sonntag, 17. Dezember 2017


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Kein DSL-trotzdem schnell!

Breitband-Alternativen

Lübeck, (lifePR) - Ein schneller Internetzugang wird immer wichtiger. Manche EDV-Anwendungen erfordern einen Breitbandanschluss sogar zwingend. In vielen ländlichen Gebieten fehlt aber der Zugang zu einem DSL-Anschluss. Zu praktikablen Alternativen informiert die Innovations- und Technologieberatung der Handwerkskammer Lübeck am 4. Dezember in Elmshorn.

Mit der Werbung für DSL-Anschlüsse wird der Eindruck erweckt, dass die Auswahl zwischen verschiedensten Anbietern überall selbstverständlich ist. Die Anzahl der DSL-Anschlüsse steigt auch stetig. In der Praxis kann aber die Nachfrage insbesondere in Kleinstädten und in ländlichen Gebieten durch Telekom und Co. oft nicht gedeckt werden. Wer das Pech hat, in einer DSL-freien Gegend zu wohnen oder -noch schlimmer- wer dort seinen Betriebssitz hat, weiß ein Lied von langen Ladezeiten zu singen. WWW steht hier immer noch für weltweit warten. Im hochtechnisierten Deutschland gibt es noch zahlreiche weiße Flecken auf der DSL-Landkarte. EU-Kommissarin Viviane Reding hat kürzlich in einem Interview mit der Berliner Zeitung deutliche Kritik am schleppenden Breitbandausbau in Deutschland geübt. Zwölf Prozent der Bevölkerung hätten keine Chance auf Breitbandzugänge, in Ostdeutschland sogar 40 Prozent. Grund sei ein Mangel an Wettbewerb. Schweden, Dänemark, Finnland und die Niederlande machten vor, dass in Ländern mit einem starken Wettbewerb auch die beste Breitbanddurchdringung existiere.

Es gibt in Deutschland keinen Rechtsanspruch auf einen Breitbandanschluss. Daher können die Anbieter ihre Netze nach unternehmerischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten aufbauen. Dies kann für eine betroffene Region bedeuten, dass ohne Eigeninitiative kein Breitband-Anschlussnetz gelegt wird. So droht die digitale Spaltung zwischen dicht und dünn besiedelten Regionen. Bis auch der letzte Winkel des Landes über DSL verfügt, könnten noch einige Jahre vergehen. Bei diesen Aussichten lohnt es sich, die Alternativen zu prüfen. Derzeit sind verschiedene bezahlbare DSL-Alternativen erhältlich. Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden neben den Möglichkeiten, über Kommunen oder Interessensgemeinschaften nach Breitband-Lösungen zu suchen, auch individuelle Ansätze vorgestellt. Je nach technischen Voraussetzungen und regionalen Gegebenheiten stehen praktikable und bezahlbare Alternativen zur Verfügung. Von Insellösungen, wie Internet via Satellit oder UMTS bis zu Gemeinschafts-Funknetzen werden die jeweiligen Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen sowie die technischen Voraussetzungen und Kosten erörtert. Die individuellen Lösungen Internet via Satellit sowie der Breitbandanschluss über HSDPA, einer mobilen UMTS-Lösung, können vor Ort direkt getestet werden. Fachleute für die unterschiedlichen Technologien stehen Rede und Antwort und auch die Telekom stellt ihre Planungen zum Netzausbau in Schleswig-Holstein vor.

Programmauszug:
- Überblick über Alternativen zum klassischen DSL-Anschluss
- Die Breitbandrichtlinie des Landes Schleswig-Holstein: Förderung von kommunalen Breitbandlösungen durch das Land Schleswig-Holstein
- ASTRA2Connect - die schnelle und individuelle Lösung
- Internet via UMTS - die flexible und mobile Lösung
- Internet via Funk - die günstige Gemeinschafts-Lösung
- Internet via Breitbandkabel - die DSL-Alternative
- Ausbau der DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom: Aktueller Stand, Baumaßnahmen und Planungen Die Veranstaltung findet am 4. Dezember von 14 bis 18 Uhr in der Berufsbildungsstätte Elmshorn, Ramskamp 6, 25337 Elmshorn, statt. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 10,- Euro erhoben, der vor Ort in bar bezahlt werden kann.

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