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Pressemitteilung BoxID: 610971 (Handwerkskammer Lübeck)
  • Handwerkskammer Lübeck
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  • 23547 Lübeck
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Herausforderung Berufswahl: Kampagne zeigt, warum Handwerk die bessere Option ist

(lifePR) (Lübeck, ) Die Berufswahl ist eine der größten Herausforderungen im Leben junger Menschen. Mangelnde und falsche Vorstellungen von den Berufen führen nicht selten dazu, dass eine falsche Wahl getroffen wird. Mit der Kampagne „Ich hab was Besseres vor" macht das Handwerk auf die Vorteile einer handwerklichen Ausbildung aufmerksam.

Im Rahmen der Imagekampagne des Deutschen Handwerks werben fünf Junghandwerker ab dem 9. September deutschlandweit auf Plakaten, Online-und Mobile-Bannern sowie Bussen für die Vorteile einer Ausbildung im Handwerk. Die handwerklichen Protagonisten können sich dabei sehr gut mit dem Slogan der Kampagne identifizieren: Sie standen vor wenigen Jahren noch selbst vor der Qual der Berufswahl und haben teils auch erst nach intensiver Suche die „beste" Wahl für sich persönlich getroffen.

Mit Benyamin Ahmadi aus Lübeck und der Buchbinderin Frieda Härtel aus Kiel sind dieses Mal wieder zwei talentierte Junghandwerker aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Lübeck dabei.

Benyamin Ahmadi wurde in Afghanistan geboren, flüchtete in den Iran und kam 2010 nach Deutschland, seine Zukunft genau vor Augen: Ein Steinmetz werden wie sein Vater und Großvater. Dafür machte er sich selbst auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Gefunden hat er ihn im Lübecker Traditionsunternehmen Natursteinwerk Rechtglaub-Wolf GmbH. „Es macht mich sehr stolz, mein Gesicht bald auf Plakaten in ganz Deutschland zu sehen. Ich werde auf jeden Fall ein Foto machen und es meiner Mutter im Iran schicken. Ich glaube, sie wird dann noch stolzer auf mich sein als ohnehin schon", freut sich der 23-Jährige.

„‘Bei uns zählt nicht wo man herkommt. Sondern wo du hinwillst‘ hieß es mal in einer Kampagne des deutschen Handwerks – und das stimmt – für verschiedene Schulabgänger genauso wie für andere Länder. Handwerk ist interkulturell und konfessionslos. Hier zählen nur der Wille und das Können. Und beides hat Herr Ahmadi mitgebracht – und den Steinmetz im Herzen! Er ist das beste Beispiel für funktionierende Integration und es freut uns sehr, dass er das deutsche Handwerk repräsentieren darf!", betont Stefan Wolf, Geschäftsführer von Rechtglaub und Wolf.

Auch Frieda Härtel (23) wollte nach dem Abitur eigentlich studieren. Trotz der Fülle an Studienangeboten konnte sie aber nicht so Recht etwas Passendes für sich finden. Heute ist sie glücklich als Buchbinderin und geht in Kürze auf die Walz – eine dreijährige Wanderschaft, bei der sie wertvolle Erfahrungen sammeln möchte. „Für Reise und Unterkunft darf ich kein Geld ausgeben. Der Sinn der Walz ist es, auf Menschen zuzugehen und sich offen zu zeigen", erklärt Frieda Härtel, die in den nächsten Jahren in vielen verschiedenen Werkstätten im In- und Ausland arbeiten wird.

Mit seiner aktuellen Kampagne „Ich hab was Besseres vor" möchte das Handwerk junge Menschen dafür sensibilisieren, dass es sich bei der Suche nach dem passenden Beruf lohnt, auch ins Handwerk zu schauen. „Gerade Handwerksbetriebe erfüllen viele Anforderungen, die junge Leute heute an das Berufsleben stellen. Wir möchten Jugendliche daher ermutigen, sich mit den handwerklichen Ausbildungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen und bei der Berufswahl vor allem ihren eigenen Interessen zu folgen", erklärte Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck.

Weitere Informationen zur Imagekampagne des Deutschen Handwerks und der aktuellen Kampagne „Ich hab was Besseres vor" finden Sie unter www.hwk-luebeck.de oder www.handwerk.de. Dort finden Sie auch die Lebensläufe und Portraitbilder aller Protagonisten sowie weiteres Informationsmaterial, z. B. „Behind-the-Scenes-Bilder" oder ein „Making-of-Video".