Dienstag, 17. Juli 2018


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Dezembertagung der Vollversammlung

"Handwerk ist anpassungsfähig und flexibel"

Lübeck, (lifePR) - "Das Handwerk hat immer wieder bewiesen, dass es anpassungsfähig und flexibel ist und wird dies auch 2009 wieder beweisen", sagte Horst Kruse, Präsident der Handwerkskammer Lübeck anlässlich der heutigen Vollversammlung mit Blick auf die Wirtschaftsaussichten des Handwerks im kommenden Jahr. Er gehe davon aus, dass das Handwerk in einen Abschwung hineingeraten werde. Dies könne z. B. für die industriellen Zulieferer und das Kfz-Handwerk gelten. Dennoch zeige er sich vorsichtig optimistisch, dass das Handwerk vom Wachstumspaket der Bundesregierung profitieren könne: "Natürlich hätte das Handwerk mehr abbekommen können, aber ich sehe auch gute Signale", so Kruse. Viele Punkte des Konjunkturpaketes würden direkt oder indirekt dem Handwerk zugute kommen. Kruse nannte in diesen Zusammenhang die Steuerbefreiung auf Neuwagen oder den Steuerbonus auf Handwerksleistungen, der auf 20 % von maximal 6000 Euro Lohnkosten, also maximal 1200 Euro erhöht worden ist. "Noch mehr sparen mit der Handwerkerrechnung", das sei das Motto für 2009. Allerdings machte der Kammerpräsident hier eine etwas andere Rechnung auf: "Wenn ein Abzugsbetrag von etwa 1200 Euro das ist, was politisch durchsetzbar ist, dann hätte ich mir eine 25-prozentige Absetzbarkeit von 5000 Euro gewünscht". Wichtig sei ihm dabei, dass ein spürbarer Unterschied zwischen der Mehrwertsteuerhöhe von 19% und einer Absetzbarkeit von 25% bestehe.

Zufrieden zeigte sich der Kammerpräsident auch mit der Reform der Erbschaftsteuer. Aufgrund der Freibeträge auf das Betriebsvermögen und der persönlichen Freibeträge werde ein Großteil der Handwerksbetriebe keine Erbschaftssteuer zahlen müssen. Kruse kündigte in diesem Zusammenhang an, das Beratungsangebot der Kammer in diesem Bereich weiter zu verstärken und forderte die Betriebe auf, den "Übergabelotsen" der Kammer zu nutzen.

Image verbessern

Die Vollversammlung der Handwerkskammer sprach sich weiterhin für eine breit angelegte bundesweite Imagekampagne des Handwerks aus. Nach einer aktuellen Forsa-Studie ist die Vielfalt des Handwerks der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Gerade Jugendliche wissen nicht, dass das Handwerk innovative und technisch anspruchsvolle Berufe mit hervorragenden Aufstiegsmöglichkeiten biete. Die Vermittlung der Attraktivität einer handwerklichen Ausbildung müsse eines der Hauptziele einer solchen bundesweiten Imagekampagne des Handwerks sein. Außerdem betonte Kruse, dass gerade die "Überschaubarkeit" Vorteil und Stärke der Handwerksbetriebe ist: "Kein anderer Wirtschaftsbereich kann für sich in Anspruch nehmen, ein solch persönliches Verhältnis zu Kunden und Mitarbeitern zu pflegen, wie das Handwerk".

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