"Wieder sicher in der Region fühlen"

Handwerkskammer fordert Runden Tisch zur Sicherheitslage im grenznahen Raum

(lifePR) ( Dresden, )
Nach Sachsens Innenminister räumt nun auch der Bundesinnenminister mit seiner Kriminalitätsstatistik ein: Autodiebstahl ist das Grenzproblem Nummer 1. Damit sich die Sicherheitslage im grenznahen Raum nicht noch weiter verschärft, schlägt die Handwerkskammer Dresden dem Sächsischen Staatsminister Markus Ulbig die Einrichtung eines Runden Tisches vor.

"Wir merken, dass die geschädigten Handwerksunternehmen, vor allem Autohäuser und Kfz- Werkstätten, zunehmend beunruhigt reagieren und sich die Einstellung zum Thema verhärtet. Eine unangemessene Aufrüstung im Bereich der Sicherheitssysteme im Unternehmen könnte die Lage zusätzlich verschärfen. Um dies zu verhindern, muss die sächsische Landesregierung dringend handeln", begründet Claus Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, die Forderung zur Einrichtung einer solchen Diskussionsplattform unter Mitwirkung von Wirtschaft, Kommunalvertretern und dem sächsischen Innenministerium. "Nur wenn sich die Unternehmen wieder sicher in der Region fühlen, können sie sich auch wirklich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren."

Bereits im März fand ein Gespräch zur Sicherheitslage in Ostsachsen zwischen Vertretern des Handwerks aus dem grenznahen Raum und dem sächsischen Landespolizeipräsidenten Bernd Merbitz statt. Der Landespolizeipräsident informierte während des Termins über die Bemühungen und Pläne der sächsischen Polizei.
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