Montag, 23. Juli 2018


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Neues Schornsteinfeger-Handwerksgesetz ab 1. Januar 2013

Ab dem Jahreswechsel können Hauseigentümer ihren Schornsteinfeger auswählen und tragen mehr Eigenverantwortung

Dresden, (lifePR) - Ab dem 1. Januar 2013 ändert sich das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz. Dieses beinhaltet unter anderem, dass nicht mehr nur der Bezirksschornsteinfeger für Feuerungsanlagen in seinem Bezirk zuständig ist, sondern Hauseigentümer können ab dann einen Schornsteinfeger ihrer Wahl mit Arbeiten wie der Schornsteinkehrung, der Abgaswegeüberprüfung und der Immissionsschutzmessung beauftragen. Auch Betriebe anderer Branchen, etwa aus dem Heizungsbau, können die Leistungen dann mit entsprechender Zusatzqualifikation anbieten und durchführen. Jedoch muss der Betrieb, den der Kunde wählt, beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und bei der Handwerkskammer registriert sein.

"Für die Hauseigentümer bedeutet dies vor allem eine größere Eigenverantwortung. Sie müssen sich künftig selbst darum kümmern, dass ihre Heizungsanlage regelmäßig von entsprechend qualifizierten Personen gekehrt und überprüft wird", so Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Dies sei jedoch noch nicht alles: "Der Hauseigentümer muss anhand spezieller Formblätter seinem Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger nachweisen, dass die geforderten Arbeiten durchgeführt wurden. Die Verantwortung und damit das verbundene Risiko für die ordnungsgemäße und fristgerechte Ausführung liegt nun beim Eigentümer", so Dr. Brzezinski. Gehen die Formulare nicht fristgerecht ein, muss der Bezirksschornsteinfeger die nicht erledigten Arbeiten der Behörde weitermelden.

Für die durch die Schornsteinfeger wahrzunehmenden hoheitlichen Tätigkeiten bleibt der bisherige Bezirksschornsteinfeger zuständig.

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