Sonntag, 22. April 2018


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Handwerk im Kammerbezirk Dresden zeigt sich optimistisch und kämpferisch für 2013

Handwerkskammer Dresden bleibt an Kernthemen dran

Dresden, (lifePR) - Das Handwerk im Kammerbezirk Dresden blickt zuversichtlich in das neue Jahr. Die globale Krisenstimmung hat sich 2012 nicht auf das sächsische Handwerk niedergeschlagen. Im Gegenteil: Die Herbstkonjunkturumfrage der Handwerkskammer Dresden hat gezeigt, gut 90 Prozent der befragten Betriebe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden und auch die Geschäftserwartungen sind überwiegend positiv. Die Betriebe profitieren davon, dass die Kunden anhaltend stark in die eigenen vier Wände und in werthaltige Produkte investieren und damit regionale Wertschöpfungsketten stärken.

Die Handwerkskammer Dresden hat sich als Interessenvertreter, Wirtschaftsförderer und wichtiger Teil der handwerklichen Selbstverwaltung auch 2012 nachhaltig und mit Erfolg für den Erhalt bzw. die Umsetzung guter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für die Handwerksbetriebe eingesetzt. Diese Themen werden das Handwerk auch 2013 weiter beschäftigen:

Bürokratieabbau

Die Handwerkskammer Dresden hat seit Mitte des Jahres die Abschaffung der Vorverlagerung der Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge gefordert, um die Unternehmen von unnötigem bürokratischem und finanziellem Aufwand zu entlasten. "Hier konnten wir einen wichtigen Teilerfolg erzielen. Der Sächsische Landtag hat im Dezember diese Forderung aufgegriffen. Per Beschluss wurde festgelegt, dass sich die Sächsische Staatsregierung für eine Initiative im Bundesrat stark machen soll", so Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden. "Es kommt jetzt darauf an, die nächsten Schritte auf Bundesebene schnell auf den Weg zu bringen und die anderen Bundesländer für dieses Vorhaben zu gewinnen", so Dittrich.

Sicherheitslage

Die erneute Befragung von Handwerksbetrieben durch die Handwerkskammern Dresden und Cottbus im November hat gezeigt, dass sich die Sicherheitslage (vor allem in den Grenzregionen) leicht verschlechtert hat. Besonders betroffen sind Bau- und Kfz-Betriebe. "Wir suchen das enge Gespräch mit den zuständigen politischen Akteuren. Positiv ist: Die Politik ist gesprächsbereit und hat die Mittel für die Polizei aufgestockt. Aber wir werden das Thema auch 2013 im Auge behalten", so Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden.

Fachkräftebedarf

Für das Lehrjahr 2012/2013 wurden rund 2.000 neue Lehrverträge mit Betrieben im Kammerbezirk Dresden abgeschlossen. Das klingt viel, sind aber dennoch zehn Prozent weniger als im Vorjahr. "Wir konkurrieren im Kampf um die Fachkräfte mit allen anderen Branchen und setzen daher auf neue Wege und moderne Medien, um den Jugendlichen die Karrierechancen im Handwerk aufzuzeigen", so Präsident Dittrich. Dazu gehören die Online-Kommunikation wie z. B. die Lehrstellen-App, die freie Ausbildungsplätze im Kammerbezirk anzeigt, die Kooperation mit Hochschulen wie der HTW Dresden, um Studienabbrecher für das Handwerk zu interessieren bzw. Hochschulabsolventen für Handwerksbetriebe zu gewinnen. Auch werden Projekte zur Berufsorientierung fortgesetzt, um frühzeitig Interesse für das Handwerk zu wecken.

Qualität der dualen beruflichen Ausbildung

"Wir werden um unsere gute duale Berufsausbildung europaweit beneidet. Deshalb unterstützen wir alles, was die duale berufliche Bildung stärkt - dazu gehört auch die Reduzierung bzw. das Zurückführen der landesrechtlich geregelten Berufe. Um die Qualität auch in Zukunft zu sichern, fordern wir einen mittelfristig angelegten Berufsschulnetzplan", so Dr. Jörg Dittrich.

Mittelstandsgerechte Vergabepolitik

Die Stadt Dresden zieht in Erwägung, bei der Vergabe der zahlreichen geplanten Bauprojekte in Dresden auf Generalübernehmer zu setzen und so den Verwaltungsaufwand zu verringern. Dagegen sprach sich die Handwerkskammer Dresden bei einem Treffen mit Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert und Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann aus und warnte vor Nachteilen für Handwerk und Mittelstand. "Stadt und Wirtschaft werden jetzt gemeinsam nach einer tragfähigen Gesamtstruktur für die Abwicklung der Bauvolumina in Dresden suchen", so Kammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Brzezinski.

Neben diesen Kernthemen stehen einige Veranstaltungshöhepunkte des Handwerks im Kammerbezirk Dresden auf dem Jahresplan 2013 wie z. B.

- das Deutsch-Französische Kammertreffen vom 15. bis 17. Mai: Erstmals treffen sich rund 300 Spitzenvertreter aller deutschen und französischen Handwerkskammern in der sächsischen Landeshauptstadt.

- der "Zukunftspreis Handwerksbetrieb 2013": Er wird zum zweiten Mal beim Sommerfest der Kammer an Unternehmen verliehen, die besondere Leistungen im Bereich Nachwuchssicherung, Fachkräftebindung und/oder Unternehmensnachfolge erbringen. Bewerbungsschluss: 28. Februar 2013.

- die Meisterfeier der Handwerkskammer Dresden am 16. November in der Messe Dresden: rund 400 Meisterabsolventen werden an diesem Tag geehrt

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