Ulrich Mietschke bleibt Präsident

Handwerk kritisiert neue Landesregierung

(lifePR) ( Kiel, )
Kontinuität beim Handwerk Schleswig-Holstein e.V.: Die Mitgliederversammlung hat ihren Präsidenten Ulrich Mietschke gestern Abend in Kiel für drei weitere Jahre einstimmig in seinem Amt bestätigt. Seit Juni 2006 vertritt Ulrich Mietschke als Präsident von Handwerk Schleswig-Holstein e.V. die Interessen von 24 Fachverbänden und Landesinnungen sowie elf Kreishandwerkerschaften. Mietschke und sein Verband repräsentieren damit rund 8000 Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein.

Bei den Vorstandswahlen wurde der Schleswiger Kreishandwerksmeister Hans Christian Langner in seinem Amt als Vizepräsident ebenfalls bestätigt. Zum Vorstand gehören des weiteren Björn Bigga (Verband des Kfz-Gewerbes), Thorsten Freiberg (Baugewerbeverband), Michael Kahl (Kreishandwerkerschaft Mittelholstein), Hartmut Klotz (Landesinnungsverband des Friseur-Handwerks), Peter Raabe (Landesinnungsverband des Fleischerhandwerks) sowie Klaus Wiese (Innung für Orthopädietechnik Nord).

Ulrich Mietschke, der sich auch als Vorsitzender der Kreishandwerkerschaft Ostholstein/Plön sowie als Landesinnungsmeister des Elektrohandwerks ehrenamtlich engagiert, versprach seinem Wirtschaftsverband, sich weiterhin für eine "sachorientierte Wirtschaftspolitik im Land" einzusetzen. Mietschke: "Wir können nur hoffen, dass auch die neue Landesregierung sich daran orientieren wird." Widerstand kündigt Mietschke gegen die Pläne an, die A20 nur bis zur A7 weiterzubauen. "Man erwähnt zwar im Koalitionsvertrag die Bedeutung des Handwerks, aber gerade die Infrastrukturpolitik lässt das Gegenteil befürchten: Unsere Betriebe werden sich in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein nur positiv entwickeln können, wenn sie schnell und ohne Verzögerungen zum Kunden kommen."

Scharf kritisiert Mietschke den "Eingriff in die Tarifautonomie", wie im Koalitionsvertrag beschrieben: "Das ist völlig inakzeptabel, das werden wir nicht hinnehmen." Auch der Aufbau "neuer Bürokratie in der Wirtschaftsförderung statt der versprochenen neuen Horizonte" ist für Mietschke und seine Kollegen nicht nachvollziehbar: "Hier werden wir für die Interessen des Handwerks und unserer Mitglieder einstehen."
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