Schutz vor Langfingern und Fälschern

Welche Perspektive hat die Innenstadt? / Dr. Verena Herfort, Verband der mittelständischen Immobilienwirtschaft / Energieberatung macht Schule

(lifePR) ( Hamburg, )
Seit 2005 küren wir zusammen mit der Handwerkskammer und unserem Medienpartner BILD jedes Jahr „Hamburgs Azubi des Jahres“. Wir schauen bei den Kandidaten nicht nur auf die Berufsschulzeugnisse und die Beurteilung des Ausbilders, sondern machen uns ein rundes Bild: Dafür dient ein Contest der 20 Finalisten, bei dem es unter anderem um Allgemeinwissen, praktisches Verständnis und Eigen-Performance geht. Die drei Erstplatzierten und der Gewinner des Sonderpreises „Integration“ erhalten Preisgelder für insgesamt 2.000 Euro für Weiterbildungsmaßnahmen. Der Wettbewerb widerlegt jedes Jahr eindrucksvoll die leider immer noch hartnäckigen Vorurteile gegenüber der dualen Berufsausbildung und ist ein Dankeschön an unser effizientes Berufsschulsystem in Hamburg und das große Engagement der 5.639 Ausbildungsbetriebe beider Kammern. Mit dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung haben wir 2012 einen Unterstützer von staatlicher Seite bekommen und Schulsenator Ties Raabe und sein Staatsrat Rainer Schulz sind erklärte Fans und nehmen auch dieses Jahr wieder an unserer großen Schlussgala teil. Feiern auch Sie mit uns und über 600 Gästen Hamburgs Azubi des Jahres 2016 am Dienstag, 28. Februar, um 18.30 Uhr im Börsensaal der Handelskammer! Moderieren wird die Preisverleihung Julia Sen vom NDR, das deftige Catering kommt von der Gewerbeschule Gastronomie und Ernährung und für zusätzliche gute Laune sorgt der Nachwuchs von Aida Entertainment.

Schutz vor Langfingern und Fälschern
Hamburg ist im vergangenen Jahr ein bisschen sicherer geworden. Auf 100.000 Bürger kamen 2016 laut Kriminalstatistik insgesamt 13.384 Straftaten, das entspricht einem Rückgang um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ladendiebstähle haben allerdings gegenüber 2015 um 0,3 Prozent zugenommen und kosten die deutschen Einzelhändler jährlich etwa zwei Milliarden Euro. Bei unserem Unternehmer-Frühstück vor Ort in Wandsbek am Donnerstag, 2. März, von 8.30 bis 10 Uhr im Restaurant „Ni Hao“ in der Wandsbeker Zollstraße 25 – 29 geht es um Sicherheit im Einzelhandel und die Frage: „Was tun bei Ladendiebstahl oder Falschgeldverdacht?“ Experten vom Landeskriminalamt informieren über Verhaltensmuster und Tricks der Täter und wie man sie im Laden dingfest machen kann.

Welche Perspektive hat die Innenstadt?
In der Hamburger City wird es in den nächsten Jahren zu weitreichenden Veränderungen kommen. Mit dem Überseequartier entsteht gerade mitten in der Stadt ein neues Viertel. Und die Innenstadt, das Fleetviertel und die Hafencity werden weiter zusammenwachsen. Was das für Wohnen und Gewerbe bedeuten könnte, ist das Schwerpunktthema des diesjährigen, 31. Hamburger Immobilientreffs „Perspektiven der Innenstadtentwicklung – Wohnen, Handel und Dienstleistungen“. Die Keynote am Donnerstag, 2. März, von 18 bis 19.30 Uhr im Albert-Schäfer-Saal hält Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter.

Der BFW Landesverband Nord, Verband der mittelständischen Immobilienwirtschaft, ist einer der Veranstalter des Immobilientreffs. Die Volkswirtschaftlerin Dr. Verena Herfort (54), war in der Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Shell AG sowie beim ECE Projektmanagement tätig und ist seit 2012 Geschäftsführerin des BFW Nord.

Frau Dr. Herfort, was bewegt die Immobilienbranche in Hamburg aktuell am meisten?
„Die vordringlichste Frage ist sicherlich diejenige, wie in ausreichendem Maße bezahlbarer Wohnraum erstellt werden kann. Die Wohnungswirtschaft ist generell vor allem mit davon galoppierenden Baukosten konfrontiert. In Hamburg kommt dann noch das Thema der begrenzten Flächen hinzu. Entscheidend für die Entwicklung des Hamburger Wohnungsmarktes wird sein, inwieweit es neben der Nachverdichtung gelingt, zusätzliche Flächen an neuen Standorten zu entwickeln.“

Wird die Immobilienblase platzen?
„Es wird keine Immobilienblase platzen, da es keine Immobilienblase gibt. Die Nachfrage in Hamburg ist noch immer deutlich größer als das Angebot. Noch immer wird zu wenig in Hamburg gebaut.“

Wie kann das Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten in Hamburg im Allgemeinen und in der Innenstadt im Besonderen gestärkt werden?
„Es muss eine stärkere Akzeptanz für beide Formen geschaffen werden. Erst der Mix aus Wohnen, Arbeit und Leben macht erfolgreiche Standortkonzepte aus. Daher sollte die Entwicklung von Wohnimmobilien mit der Entwicklung von Gewerbeimmobilien Hand in Hand gehen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist hier sicherlich die Einführung des neuen Gebietstyps ´Urbanes Gebiet´ in der Baunutzungsverordnung. Durch flexiblere Regelungen wird hier eine bessere Vereinbarkeit von Wohnen und Gewerbe ermöglicht.

Was erwartet die Immobilienwirtschaft vom neuen Oberbaudirektor?
„Zunächst einmal ist festzuhalten, dass wir - der BFW Nord - mit dem bisherigen Oberbaudirektor sehr gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Wir sind nicht immer einer Meinung gewesen, haben aber immer eine konstruktive Lösung gefunden.
Eine genauso gute und konstruktive Zusammenarbeit erwarten und erhoffen wir uns natürlich auch mit dem neuen Oberbaudirektor. Wir hoffen, dass sich auch der neue Oberbaudirektor im Sinne der kooperativen Stadtentwicklung dafür einsetzt, gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft Flächen zu entwickeln, die bisher noch nicht für Wohnungsbau zur Verfügung standen – und vielleicht nimmt er sich dann doch auch noch einmal des kleinen Grasbrooks als Wohnbaugebiet an.“

Energieberatung macht Schule
Man lernt nie aus, gerade beim umweltbewussten Verhalten. Deshalb haben Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium gemeinsam mit den IHKs eine Initiative gestartet, um aus Azubis „Energie-Scouts“ zu machen. 30 Hamburger Lehrlinge wissen nun wahrscheinlich besser, wie man im Unternehmen Energie einspart. Sie stellen ihre Energieeffizienzprojekte bei der Abschlussveranstaltung „Energie-Scouts“ am Freitag, 3. März, von 9 bis 14 Uhr im Handelskammer InnovationsCampus, Hörsaal 2.04, vor. Die drei besten Projekte werden ausgezeichnet und die Autoren fahren – beinahe hätte ich geschrieben: wie der HSV im DFB-Pokal – im Sommer zur bundesweiten Bestenehrung nach Berlin.

Einen Überblick über sämtliche Veranstaltungen der Handelskammer Hamburg finden Sie in unserer Veranstaltungsdatenbank auf www.hk24.de.

Unsere Zahl der Woche: 63.808
So viele Ursprungszeugnisse und andere Bescheinigungen für den Außenhandel stellten wir im vergangenen Jahr aus (2015: 63.994).

Das war wieder der Ausblick auf einige für Sie vielleicht interessante Veranstaltungen der nächsten Woche rund um die Handelskammer und die Hamburger Wirtschaft. Wollen Sie mir ein Feedback geben? Dann freue ich mich über Ihre E-Mail an joern.arfs@hk24.de. Eine sehr gute tägliche Zusammenfassung über die aktuellen Themen Hamburger und überregionaler Medien bekommen Sie übrigens im Hamburger Tagesjournal. Für den werktäglichen Newsletter können Sie sich unter http://tagesjournal.de/category/hamburg/ anmelden. Wir sehen uns wieder am 1. März, wenn Sie mögen. Und nicht vergessen: Sollten Sie Kollegen kennen, die sich ebenfalls für diesen Newsletter interessieren könnten, empfehlen Sie uns einfach weiter! Eine kurze Rückmeldung an uns genügt, und wir nehmen die Interessenten gerne in unseren Verteiler auf!
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