Handelskammer und Nordmetall: LANGE NACHT DER INDUSTRIE verdeutlicht herausragende Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort Bremen

(lifePR) ( Bremen, )
Die Bremer Industrie ist für den Wirtschaftsstandort Bremen von herausragender Bedeutung. Dies verdeutlichten die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven und der Arbeitgeberverband NORDMETALL mit der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE am 10. November (ab 17.00 Uhr) in Bremen. In diesem Jahr beteiligten sich acht Unternehmen an dem Projekt und öffneten ihre Werkstore. Das Publikumsinteresse war sehr hoch: Mit über 800 Interessenten überstieg die Zahl der Anmeldungen auch in diesem Jahr wieder die der möglichen Plätze (320).

Nicht nur aufgrund der hohen Resonanz verfolgten die Handelskammer und NORDMETALL dieses Projekt bereits zum achten Mal. Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE stärkte die öffentliche Wahrnehmung für die Leistungsfähigkeit der Branche. Die teilnehmenden Industriebetriebe und industrieorientierten Dienstleister hatten die Gelegenheit, sich als attraktive Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe zu präsentieren.

Industrie in Bremen: Motor für Wachstum und Innovation

Die Industrie ist ein wesentlicher Motor für Wachstum und Innovation im Land Bremen. In der Wirtschaftsregion Bremen/Bremerhaven ist sie ein wichtiger Arbeitgeber. Dieser Wirtschaftszweig stellt etwa jeden fünften Arbeitsplatz.

Viele Betriebe sind weltweit tätig. Im internationalen Vergleich sticht der Industriestandort Bremen besonders mit den Branchen Luft- und Raumfahrt, Automobil- und Zulieferindustrie sowie den erneuerbaren Energien als Teil der maritimen Wirtschaft heraus.

Gemessen am Umsatz wuchs die bremische Industrie von 2014 bis 2015 um rund eine Milliarde auf 23,8 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im Krisenjahr 2009 betrug der Industrieumsatz in Bremen lediglich 16,7 Milliarden Euro und ist seitdem deutlich gestiegen. Mit einer industriellen Exportquote von 57 Prozent steht Bremen nach Baden-Württemberg an zweiter Stelle an der Spitze der Bundesländer. Ein Blick zu unseren Nachbarn zeigt: In Niedersachsen liegt die industrielle Exportquote bei rund 48 Prozent, in Hamburg bei rund 29 Prozent.

Dieser Spitzenplatz lässt sich durch die spezifischen Strukturmerkmale des Verarbeitenden Gewerbes erklären. Die Bremer "Exportschlager" sind die Produktion der C-Klasse, des SLK und des Geländewagens von Mercedes, die Flügelausrüstung für den Airbus und die Raumfahrtprodukte von Columbus bis Galileo. Allein in den Industriesektoren Automobil- und Schiffbau sowie Luft- und Raumfahrzeugbau waren 2015 rund 22.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Das sind etwa 46 Prozent aller Industriebeschäftigten. Von diesen Mitarbeitern wurden rund 62 Prozent des bremischen Industrieumsatzes erwirtschaftet.

Der zweitgrößte Industriesektor des Landes Bremen ist die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, die Bremen und Bremerhaven zum "Standort der Marken" gemacht haben. Beck‘s, Iglo, Jacobs, Hachez, Melitta, Milka, Nordsee, Vitakraft und viele andere Marken sind weltweit ein Begriff. Die bremische Nahrungs- und Genussmittelindustrie umfasst die Herstellung von Lebensmitteln, die Tabakverarbeitung sowie die Verarbeitung von Kaffee und Tee. In diesem Industriesektor erwirtschaften rund 7.600 Beschäftigte (16 Prozent der Industriebeschäftigten) 15 Prozent des Industrieumsatzes.

Von industriellen Bodenbelägen bis zum Zahnersatz im 3-D-Druck, von Verpackungsanlagen bis hin zu Schiffsbeschilderungen – Bremen verfügt neben Großindustrien auch über einen soliden inhabergeführten, industriellen Mittelstand. Dazu gehören "Hidden Champions", die in ihrem Bereich Weltmarktführer sind.

Zum achten Mal in Bremen: Teilnehmer der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE

In diesem Jahr hatten Bremer Bürgerinnen und Bürger sowie Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchende bereits zum achten Mal die Gelegenheit, die Produktionsanlagen von Industriebetrieben zu besichtigen. Organisiert werden die LANGEN NÄCHTE DER INDUSTRIE in Bremen wie auch bundesweit von der Hamburger Agentur prima events. In Bremen waren 2016 folgende Unternehmen dabei: Anheuser-Busch InBev Deutschland GmbH & Co. KG, CHS CONTAINER Handel GmbH, Daimler AG - Mercedes-Benz Werk Bremen, GESTRA AG, HELLA Fahrzeugkomponenten GmbH, Lloyd Dynamowerke GmbH & Co. KG, swb AG und ThyssenKrupp System Engineering GmbH.
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