Handelskammer fordert Klarheit: Zur Lesumbrücke müssen dringend Entscheidungen gefällt werden

(lifePR) ( Bremen, )
Die bereits seit sieben Monaten andauernde Engpasssituation im Bereich der Autobahnbrücke der A 27 über die Lesum stellt unverändert eine enorme Belastung der Bürgerinnen und Bürger, der Berufspendler sowie der Unternehmen in Bremen-Nord dar. Auch die Erreichbarkeit der angrenzenden Landkreise sowie der Hafen- und Wirtschaftsstandorte Bremerhaven und Cuxhaven bleibt massiv erschwert.

Der offensichtliche Entscheidungsstillstand, wie es mit der Lesumbrücke weitergeht, sorgt bei den betroffenen Unternehmen und deren Beschäftigten zunehmend für Unmut. Aus Sicht der Handelskammer darf die Verkehrsverwaltung das Problem nicht mehr länger aussitzen, sondern muss zügig Perspektiven aufzeigen.

Aus Sicht der Handelskammer stellt sich in diesem Zusammenhang eine ganze Reihe von Fragen:


Warum haben die Materialbeprobung und deren Analyse nach sieben Monaten immer noch keine verwertbaren Erkenntnisse geliefert?
Wie lange dauert es noch, herauszufinden, ob die momentan gesperrte westliche Brücke nicht doch noch eingeschränkt befahrbar ist und hier – wie von der Handelskammer gefordert – zumindest eine Fahrspur für Pkw eingerichtet werden kann?
Warum wurden die Ampelschaltungen entlang der parallelen Lesumquerung im Zuge der Bremer Heerstraße nicht längst optimiert?
Wurde geprüft, ob eine Behelfsbrücke erstellt werden kann, sollte die westliche Teilbrücke tatsächlich längerfristig ausfallen?
Wann gibt es ein großräumiges Umleitungskonzept insbesondere für den Wirtschaftsfernverkehr, der bereits auf der A 1 auf das Nadelöhr A 27 und etwaige Umfahrungsmöglichkeiten wie den Dedesdorfer Wesertunnel hingewiesen werden muss?
Warum wurde der ÖPNV zwischen Bremen und Bremen-Nord nicht im Geringsten ausgeweitet?


Präses Janina Marahrens-Hashagen: „Die Handelskammer erwartet beim Thema Lesumbrücke endlich ein zügiges, entschlossenes und kreatives Handeln. Derzeit drängt sich der Verdacht auf, dass die Verwaltung entweder nicht eingestehen mag, dass die Brückensperrung von Anfang an eine übereilte Maßnahme war, oder aber das Problem so lange vor sich herschieben möchte, bis die im Aufbau befindliche Bundesfernstraßengesellschaft irgendwann Bremen von der Last dieser Aufgabe befreit.“

Die Handelskammer fordert den neuen Senat auf, das Thema Lesumbrücke nunmehr ernsthaft, transparent und mit höchster Priorität zu behandeln. Dies betreffe die Neu- und Ersatzbauaktivitäten ebenso wie die Schaffung provisorischer Lösungen zur möglichst kurzfristigen Verbesserung der Verkehrssituation.
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