Mittwoch, 22. November 2017


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"Hexentanz" in Hamburg: Shy Witch wiederholt ihren Vorjahres-Triumph

Hamburg, (lifePR) - Erfolgreiche Titelverteidigung am Montagabend auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn beim IDEE Derby-Meeting: Shy Witch, von Trainer-Altmeister Hans-Jürgen Gröschel (74) in Hannover trainierte vierjährige Stute im Besitz von Karin Schwerdtfeger (85) aus Sindelsdorf in Bayern, gewann zum zweiten Mal in Folge das Franz-Günther von Gaertner-Gedächtnisrennen – Hamburger Stutenmeile (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m).

Mit einem mächtigen Endspurt kam die von Eduardo Pedroza optimal gerittene Areion-Tochter am Ende immer stärker auf Touren und bekam die Außenseiterin Wild Approach sowie die Favoritin Absolute Blast aus England noch leicht mit eindreiviertel Längen in den Griff. 

„Wir wussten nicht, was in diesem Jahr mit Shy Witch los war, sie hatte uns Rätsel aufgegeben. Aber der schwere Boden lag ihr besser als mancher Gegnerin. Ihr Jockey hat sie perfekt geritten. Wo wir weiter machen, entscheiden wir in aller Ruhe“, kommentierte Hans-Jürgen Gröschel den Erfolg von Shy Witch, deren Name übersetzt „schüchterne Hexe“ bedeutet.

Hochzufrieden war auch das Team der zweitplatzierten Brümmerhoferin Wild Approach, die kurz wie die Siegerin ausgesehen hatte. „Das ist für uns soviel wert wie ein Erfolg“, versicherte ihr Besitzer Gregor Baum, der sich zudem als Rennvereins-Präsident in Hannover freute, dass die beiden Erstplatzierten in der Niedersachsen-Metropole trainiert werden. Die Engländerin Absolute Blast konnte sich als Favoritin nicht mehr steigern und wurde Dritte. „Ihr passte der Boden nicht“, hieß es aus ihrem Umfeld.

Bis vor wenigen Monaten lief Sequel für Besitzer Sir Alex Ferguson, den legendären früheren Coach des Fußball-Clubs Manchester United, doch Freude hatte er nicht an ihm. Nun gelang dem als Wallach für den eigens aus München angereisten Trainer Michael Figge zur Quote von 74:10 in einem 1.000 Meter-Handicap endlich der erste Sieg unter Dennis Schiergen.

Auch die Wetter kamen voll auf ihre Kosten am Tag der Hamburger Sportvereine. Gleich die erste Viererwette in einem 1.400 Meter-Ausgleich III Universal Star – Madrugada – Polished Silver – Rock of Tiger bezahlte 22.632:10 Euro.

Lange hatte „Jockey-Oldie“ Andreas Helfenbein auf seinen ersten Erfolg bei der Derby-Woche warten müssen. Der in wenigen Wochen 50 Jahre alt werdende gebürtige Frankfurter ritt mit Lord of Lightning in einem 2.800 Meter-Ausgleich III den souveränsten Sieger bisher.

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