Mit entspiegeltem Glas die Wirkung von Bildern unterstreichen

Die richtige Glasauswahl für die perfekte Rahmung von Exponaten ist das A und O

(lifePR) ( Kirchen, )
– Jeder Fotograf möchte irgendwann seine besten Fotos der Öffentlichkeit präsentieren. Ein stimmiger Rahmen und das passende Glas machen jedes Kunstwerk zu einem wahren Hingucker. Doch Glas ist nicht gleich Glas – es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Glasarten, die einen großen Einfluss auf die Wirkung des FineArt-Prints haben. Fotografen, Kunstsammler und Galeristen bevorzugen mehr und mehr entspiegeltes Glas, um einen reflexfreien und unverfälschten Blick auf das Original - wie ohne Glas - zu erzielen, ohne aber auf die Schutzwirkung von Glas zu verzichten.  Entspiegeltes Glas – oft Museumsglas genannt - wird sowohl bei Erstrahmung als auch beim Austausch des Glases bei einem vorhandenen Rahmen immer häufiger verwendet, berichtet David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH (www.halbe-rahmen.de).

Seit den 80er-Jahren hat die Fotokunst einen festen Platz in der Kunstszene

Digitalfotos und analoge Abzüge bereichern mehr und mehr private Sammlungen und öffentliche Ausstellungen. Die Krönung jedes Fotoprojektes ist die Ausstellung der besten Motive. Fast jeder Raum kann als Ausstellungsfläche dienen, jedoch ohne differenzierte, gleichmäßige Beleuchtung und die Wahl des richtigen Bilderglases, können selbst die besten Fotokunstwerke nicht ihre volle Wirkung entfalten. Die Präsentation der Bilder muss zu den räumlichen Gegebenheiten wohl überlegt sein.

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Glas bietet Fotografien vielfältigen Schutz

Fotografen, die sich für ein FineArt-Papier mit einer strukturierten oder hochglänzenden Oberfläche entschieden haben, bevorzugen oftmals eine Bildpräsentation ohne Glas.  Diese Entscheidung birgt aber viele Risiken in sich, denn bereits beim Transport, beim Hängen und schließlich beim Ausstellungsbetrieb kommt es oftmals vor, dass Kratzer oder andere Beschädigungen Fotos zerstören können. Eine Rahmung hinter Glas schützt das Bild vor Beschmutzung, mechanischer Beschädigung und vor allen Dingen vor Klima- und Lichtschäden. Nicht ohne Grund präsentieren Galerien wertvolle Fotografien hinter Glas gerahmt.

Glas ist nicht gleich Glas

Glas hat einen großen Einfluss auf die Wirkung eines Bildes und sollte einen unverfälschten Blick auf das Kunstwerk gewährleisten. Am Markt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Bildergläser mit verschiedenen Eigenschaften, die bei der Rahmung eines Exponates abgewogen werden müssen. In erster Linie unterscheidet man bei der Wahl der Verglasung zwischen Acryl- und Mineralglas.

Acrylglas – die ideale Verglasung für Tournee-Ausstellungen

Acrylglas, oft auch PLEXIGLAS® genannt, hat gegenüber Mineralglas vor allem den Vorteil der Unzerbrechlichkeit und eines wesentlich geringeren Gewichts. Es ist weicher als mineralisches Glas und dadurch kratzempfindlicher. Acrylglas sollte folglich nur mit einem antistatischen Reinigungsmittel für Kunststoffe gepflegt werden. Ein weiterer Nachteil von Acrylglas ist der relativ hohe Reflektionsgrad.  Es wird vorrangig bei Tournee-Ausstellungen eingesetzt, wo die gewichtsbezogene Transportersparnis und die Bruchsicherheit eine wesentliche Rolle spielen.

Normal- und Weißglas – der Durchblick macht den Unterschied

Mineralglas hat gegenüber Kunststoffglas den Vorteil, dass es pflegeleichter ist, weil es eine wesentlich härtere unempfindlichere Oberfläche besitzt. Ein grundsätzlicher Nachteil ist das höhere Gewicht und die leichte Zerbrechlichkeit. Mit Mineralglas gerahmte Exponate erfordern daher größte Sorgfalt beim Transport.

Mineralische Gläser unterscheidet man wiederum in Normal- und Weißglas. Aufgrund des etwas höheren Eisenanteils hat das Normalglas einen leichten Grünstich im Vergleich zum Weißglas, das durch seine sehr gute Farbwiedergabe und unvergleichliche Transparenz Kunstobjekte optimal zur Geltung bringt.

Professionelle Präsentation ohne störende Reflektionen

Die Oberfläche verleiht den Gläsern erst ihre spezifischen für die Einrahmung relevanten Eigenschaften. Glänzendes Glas ist der preisgünstige Standard unter den Bildergläsern. Es verfügt über eine perfekte Konturschärfe und ist reich an Kontrasten. Anderseits spiegelt sich das räumliche Umfeld bei der Betrachtung des Bildes in der glatten glänzenden Glasscheibe, was die Freude am Bild erheblich stören kann. Nur entspiegeltes Glas führt zu einer Reduzierung der Reflexionen und lässt Bilder ihre volle Strahlkraft entfalten.

Zwei Varianten von „Antireflex-Gläsern“

Die einfache Variante ist einseitig mattiertes Glas, bei dem die Glasoberfläche mittels einer Ätzung aufgeraut wird. Das Licht wird durch die ungleichmäßige Glasoberfläche gebrochen und somit die Reflexion auf ca. acht Prozent reduziert. Der Nachteil ist, dass die Leuchtkraft der Farben und bewusst gewählte glänzende Effekte von speziellen FineArt-Papieren, wie z. B. Metallic-Papier, verloren gehen. Durch die Verwendung eines Passepartouts erhöht sich der Effekt. „Wir empfehlen daher ein maximal 1,5 mm dickes Passepartout bei einseitig mattiertem Glas zu verwenden“, sagt David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH.

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Museumsglas – der Rolls Royce der Entspiegelung

Von echt entspiegeltem Glas spricht man bei interferenzoptisch entspiegeltem Glas, das umgangssprachlich auch Museumsglas genannt wird. Eine unsichtbare Beschichtung aus Metalloxiden verhindert Spiegelungen durch den physikalischen Effekt der destruktiven Interferenz von Lichtwellen – ähnlich wie bei Brillengläsern. Die Glasoberfläche bleibt glatt, aber die Reflexion kann durch die Spezialbeschichtung auf weniger als ein Prozent reduziert werden. Je nach Produkt besteht eine leicht grünliche oder bläuliche bis violette Restreflexion, was zum Charakter von entspiegelten Gläsern gehört und vom Betrachter als angenehm empfunden wird. Das Glas ist aber vollkommend transparent und das Bild wird originalgetreu wiedergegeben.

Viele Entscheidungskriterien bei der Glasauswahl zu berücksichtigen

„Es gibt kein perfektes Glas, da jedes seine spezifischen Vor- und Nachteile hat. Die Kunst besteht darin, das ideale Glas für die jeweilige Anwendung auszuwählen“, betont David Halbe. Neben den Themen Reflexion, Bildwiedergabe und UV-Schutz sind Gewicht, Bruchsicherheit, Reinigung sowie Format wesentliche Entscheidungskriterien. Für großformatige Werke über 120 x 140 cm ist Acrylglas aufgrund seines geringeren Gewichtes und der Bruchsicherheit die richtige Wahl.

Entspiegeltes Glas – die Wahl von Kunstkennern

Um einen reflexfreien und unverfälschten Blick auf das Original, wie ohne Glas zu erzielen, setzen Fotografen, Kunstsammler und Galerien bevorzugt entspiegeltes bzw. interferenzoptisch entspiegeltes Glas ein. Oft werden Varianten mit einem erhöhten UV-Schutz verwendet. Der Bildeindruck dieser Spezialgläser ist erstaunlich. HALBE-Rahmen bietet allen Fotokunstliebhabern nicht nur die Auswahl dieser hervorragenden Glasqualitäten bei Rahmenneubestellungen, sondern auch beim Austausch bzw. Ersatz des Glases bei vorliegenden Rahmen. HALBE verwendet nur hochwertiges entspiegeltes Glas der Hersteller SCHOTT AG und Tru Vue Inc. in der mineralischen Ausführung MIROGARD® und als Acrylglas Optium Museum Acrylic®.
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