Tagung "Alte Buchenwälder" in Bad Langensalza

(lifePR) ( Bad Langensalza, )
Vor mittlerweile acht Jahren wurden der Nationalpark Hainich und vier weitere deutsche Buchenwälder in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Dieses Ereignis und der Abschluss einer Buchreihe über diese fünf Wälder waren der Aufhänger für eine dreitägige Fachtagung in Bad Langensalza. Mit-Initiator war der Verlag Natur&Text aus Rangsdorf bei Berlin, der diese Buchreihe in sein Verlagsprogramm aufgenommen hat, um ein breites Publikum über diese einmaligen Wälder in Deutschland zu informieren.

Nationalparkleiter Manfred Großmann konnte rund 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland begrüßen. Dass fünf Buchenwälder zum Welterbe gehören, stand bei der Ausweisung dieser Schutzgebiete nicht auf dem Plan. Umso mehr freue man sich über die Entwicklung. In seiner Begrüßung betonte er aber auch, dass der Faktor „Klimawandel“ bei der Erstellung des Tagungskonzeptes Anfang 2019 zwar schon Berücksichtigung fand, niemand aber ahnte, welches Ausmaß dieser jetzt sogar in Buchenwäldern einnimmt.

Ein Schwerpunkt der Tagung war die Vorstellung der Gebiete, der erreichte Stand, Probleme und Perspektiven. Daneben ging es um Fragen der Klimawandels und um die Integration von Naturschutzzielen in die Forstwirtschaft. Der Blick ging aber auch über Deutschland hinaus: Es besteht die Gefahr, dass massiver Holzeinschlag in Rumänien die dortigen Welterbe-Buchenwälder beeinträchtigt. Die geplante Erweiterung der Welterbestätte um weitere Buchenwälder in Europa wurde ebenfalls vorgestellt.

Der Nationalpark Hainich wurde bei der Tagung besonders hervorgehoben. So fand am ersten Tag abends ein Vortrag „Bilderreise durch den Hainich“ mit dem Fotografen Thomas Stephan statt und die Exkursion am letzten Tag führt in die ältesten Bestände des Nationalparks, wo seit rund 50 Jahren keine Forstwirtschaft mehr stattfindet.
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