Märzenbecher eröffnen im Nationalpark Hainich den Reigen der Frühblüher

Beim Waldspaziergang Gefahren durch herunterfallende Äste nicht unterschätzen

(lifePR) ( Bad Langensalza, )
Etwa drei Wochen früher als in den vergangenen Jahren stehen derzeit im Nationalpark Hainich die Märzenbecher in voller Blüte. Nicht ohne Grund werden diese eleganten Pflanzen auch Märzglöckchen genannt. Sie läuten den Frühling ein und eröffnen damit den Reigen der Frühblüher. Insofern ist ein Spaziergang beispielsweise auf dem Naturpfad Thiemsburg entlang des Steingrabens derzeit besonders lohnenswert. Aufgrund der zahlreichen Stürme in den vergangenen Wochen ruft die Nationalparkverwaltung allerdings zu besonderer Vorsicht auf.

„Auch wenn die frühe Blüte wahrscheinlich ein Zeichen des fortschreitenden Klimawandels ist, zeigt sich der Anblick der weiß leuchtenden Märzenbecher als Genuss für alle Sinne. Lassen Sie allerdings auch Vorsicht walten und achten Sie auf abgestorbene und herabhängende Äste oder schräg stehende Bäume! Auch an windstillen Tagen können diese jederzeit zu Böden stürzen. Bei starkem Wind oder gar Sturm verbietet der gesunde Menschenverstand einen Besuch im Wald“, sagt Nationalparkleiter Manfred Großmann.

Wie in allen deutschen Nationalparks gilt auch im Nationalpark Hainich das Motto „Natur Natur sein lassen“. Sogenannte waldtypische, sich aus der Natur ergebende Gefahren werden hier grundsätzlich nicht beseitigt. Absterbende und abgestorbene Bäume werden weder gefällt noch umgezogen, sondern stürzen auf natürliche Weise zusammen und verbleiben dann als ökologisch wertvolles Totholz im Wald.
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