4. EuroBoar-Treffen am Nationalpark Hainich

Wildschwein-Experten aus ganz Europa bündeln Erfahrungen

(lifePR) ( Bad Langensalza, )
Vom 23. bis 25. Oktober findet das 4. EuroBoar-Treffen in der Jugendherberge „Urwald-Life-Camp“ Lauterbach am Nationalpark Hainich statt. Der Begriff „EuroBoar“ bringt Europa und Wildschwein (engl. wild boar) zusammen. Es handelt sich um ein Netzwerk bestehend aus derzeit 41 Institutionen aus 21 europäischen Ländern. Das Ziel der Wissenschaftler ist eine enge Zusammenarbeit zur Erforschung der Biologie und der Wanderbewegungen von Wildschweinen, offene wissenschaftliche Fragen herauszuarbeiten und Projektideen zu entwickeln, Daten auszutauschen und Erfahrungen zu bündeln. EuroBoar wurde 2016 gegründet. Einmal im Jahr kommen die Experten zusammen. Nach Italien, Serbien und Tschechien in diesem Jahr erstmalig im Nationalpark Hainich.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Schwarzwildforschung im Hainich“ (www.schwarzwild-hainich.de) wird seit Oktober 2016 mit verschiedenen Methoden wie der Satellitentelemetrie intensive Forschung zur Biologie und zum Verhalten des Wildschwein-Bestandes im Nationalpark Hainich und Umgebung durchgeführt. In Thüringen sowie in ganz Deutschland und auch Europa geraten Wildschweine zunehmend in den Fokus. Die Populationen nehmen stetig zu, einhergehend mit Schäden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Vielerorts findet eine verstärkte Einwanderung in besiedelte Bereiche statt. Auch im Hinblick auf die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, welche bereits Nachbarländer wie Polen und Belgien erreicht hat, können Erkenntnisse aus Forschungsprojekten bei der Prävention und Bekämpfung dieser Seuche, die auch für Hausschweine gefährlich sein kann, helfen. „All diese Aspekte und die daraus resultierenden Konflikte haben zu umfassenden Diskussionen und der Forderung nach wildbiologischen Untersuchungen geführt. Mit der Zusammenarbeit im EuroBoar-Netzwerk wird unsere regionale Forschungsarbeit im Hainich auf eine europäische Ebene gehoben. Das ist enorm hilfreich für uns. Daher freue ich mich sehr über das diesjährige Treffen bei uns im Hainich“, sagt abschließend Alisa Klamm, Projektkoordinatorin im Nationalpark Hainich.
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