Dienstag, 12. Dezember 2017


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Erneute Niederlage: 0:1 gegen Mannheim

Bergisch Gladbach, (lifePR) - Vor 11.968 Zuschauern kam es am 18. Spieltag zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison. Was beide schon seit Wochen gleich haben, ist die große Verletztenliste. Während die Haie mit Bolduc, B. Jones, TJ Mulock, Potter und Wesslau auf gleich 5 Stammkräfte verzichten müssen, sind es bei den Mannheimern sogar noch mehr. Dominik Tiffels feierte sein Haiedebut und Philip Gogulla wurde vor der Partie für sein 700. DEL-Spiel, das er am Freitag absolvierte, geehrt. Einstand und Jubiläum konnten die Haie jedoch nicht mit einem Sieg krönen. Die Adler entführten mit einem 0:1 die Punkte aus Köln. Clouston ratlos?

Torloses erstes Drittel spiegelt das Geschehen auf dem Eis wieder

In den ersten zwanzig Minuten kam die Partie nur schwer in Tritt. Beide Mannschaften fanden keinen Weg ins Spiel. Mannheim zwar mit mehr Scheibenbesitz, aber außer einem Solo von Adam auch die Adlern ohne hochkarätige Chancen. Selbst in Überzahl – zwei Mal – fand die Scheibe selten den Weg in Richtung des von Peters gut gehüteten Kölner Tores. Marcel Goc versuchte es mehrfach und auch Setoguchi hatte noch eine brauchbare Möglichkeit. Die Haie fanden im Gegenzug auch über die gute Unterzahl keinen Weg in die Partie. Chancen waren Mangelware und wenn doch mal was kam (Shugg, Hanowski, Dumont) war Pickard Endstation.

Mannheim geht in Führung, auf dem Eis und auf den Rängen

Die Haie zu Beginn des Mittelabschnitts mit etwas mehr Elan. Eriksson (22.) und Hanowski (25.) mit guten Chancen. Symptomatisch für das Spiel aber eine Szene mit Felix Schütz als „Hauptdarsteller“. Der Kölner Center verlor die Scheibe zwischen seinen Füßen aus den Augen, war aber in so aussichtsreicher Situation, dass die Fans ihn fast schon zur Scheibe brüllten. Apropos Fans: Teilweise war das Gesangsduell auf den Rängen interessanter als das Geschehen auf dem Eis. Auf dem Eis und auf den Rängen in der Folge das Gleiche Bild. Mannheim mit den Vorteilen. Prüften Peters wieder häufiger. Die Qualität der Chancen blieb allerdings auf beiden Seiten sehr schwach. Die Haie nur noch in ihrer Paradedisziplin dem Powerplay gefährlich. Sulzer und Ehrhoff hatten die Führung für die Haie auf dem Schläger, aber scheiterten bzw. wurden im letzten Moment entscheidend gestört. Es hätte zur Partie gepasst, wenn ein herrenlos durch Haiedrittel fliegender Schläger die Scheibe ins Tor befördert hätte. Die Mannheimer konnten Ende des Drittels dann in Führung gehen. Raedecke verwertete am langen Pfosten eine Hereingabe von Adam zur verdienten Führung. Beinahe die Haie noch mit dem Ausgleich. Müller schickte Schütz auf die Reise, aber der vergab frei vor Pickard.

Haie ohne Ideen, Mannheim ohne große Sorgen

Die Haie erinnerten im letzten Drittel an die Haie aus der Partie in Nürnberg. Die Haie zwar jetzt auf Grund der neuen Situation mit mehr Scheibenbesitz, aber vor dem Tor erschreckend einfallslos. Pickard im Mannheimer Tor wurde in den ganzen 20 Minuten nie vor eine richtige Prüfung gestellt. Ehrhoff prüfte ihn zwar doppelt, aber Glanztaten musste Pickard nicht vollbringen. Die Mannheimer mussten nicht mehr machen als sie taten. Die Angriffe selten zu Ende gespielt und wenn dann mit eher schwachem Abschluss verlegten sich die Adler darauf solide zu verteidigen. Mitte des Abschnitts die Haie über 80 Sekunden in doppelter Überzahl. Mehr als ein Schuss von Lalonde sprang jedoch nicht dabei heraus. Die Überzahl blieb aber der Funken Hoffnung der Haie und man bekam noch eine. Shugg hatte drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich auf der Kelle, aber er vergab. Das passte zum Spiel.

Kommunikation von Clouston zum Team verpuffte

Cory Clouston vermochte der Mannschaft während der Partie auch von außen keine Impulse zu geben. Zwar sprach er während der Partie mehrfach mit seinen Schlüsselspielern, aber einen Effekt auf das Spiel hatte dies nicht. Die Pressekonferenz des Haie-Trainers könnte man zumeist auf von einer Platte ablaufen lassen. Zu sehr ähneln sich die Aussagen nach den Spielen. Es gefällt ihm einiges, aber am Ende reicht es nicht könnte man zusammenfassend sagen.

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