Sonntag, 17. Dezember 2017


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G+J e|MS Mobile 360° Studie zeigt: Journalistischen Medienangeboten wird eher vertraut als sozialen Netzwerken

Hamburg, (lifePR) - Die sechste Welle der repräsentativen Untersuchung unter deutschen Smartphone-Nutzern beschäftigt sich erstmals mit der Glaubwürdigkeit mobiler Inhalte: Die Mehrheit der Befragten sieht soziale Netzwerke als sehr anfällig für Fake News an, während journalistische Medienangebote als vertrauenswürdig empfunden werden. Insgesamt wird das mobile Internet immer intensiver genutzt, viele User sind täglich mehr als 40 Minuten mit dem Smartphone online.

In Zeiten alternativer Fakten werden Verbraucher immer unsicherer, welchen Informationen sie noch vertrauen können. Dies zeigen auch die aktuellen Ergebnisse der jüngsten Welle der G+J e|MS Mobile 360° Studie: 63 Prozent der befragten Smartphone-Nutzer sind der Meinung, dass soziale Netzwerke besonders anfällig dafür sind, gezielt als Plattform zur Verbreitung von Fake News genutzt zu werden. Im Gegenzug können journalistische Medienangebote bei den Verbrauchern punkten: Drei Viertel (73 Prozent) der Befragten vertrauen ihnen eher als Informationen in sozialen Netzwerken - das gilt für Teens und Twens (71 Prozent) und noch mehr für Menschen jenseits der sechzig (88 Prozent).

Die Informationssuche steht beim Griff zum Smartphone ganz klar im Vordergrund: Der Abruf von Wetterinformationen (75 Prozent), die Wissens- und Informationsrecherche (73 Prozent) und der Zugriff auf (regionale) Nachrichten (65 Prozent) führen das Ranking der mehrmals die Woche genutzten Angebote an. Soziale Netzwerke liegen mit 61 Prozent erst auf Platz vier. Spitzenreiter bei der Social Media Nutzung sind WhatsApp (90 Prozent) und Facebook (72 Prozent) - mit deutlichem Abstand gefolgt von Instagram (37 Prozent) und Snapchat (15 Prozent).

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS: "Die Studie zeigt, dass den mobilen Zielgruppen die Fake News Problematik durchaus bewusst ist und sie bei aller Begeisterung für den ständigen Kommunikations- und Informationsfluss nicht alle Angebote als gleich vertrauenswürdig ansehen. Das ist ein klarer Vorteil für journalistische Medienangebote: Mit ihren Inhalten punkten sie als relevante Informationsquelle bei den Verbrauchern und als sichere Umfelder für die Markenkommunikation von Unternehmen."

'Always on' als Normalzustand: Tiefgreifende Veränderungen des Verbraucherverhaltens 86 Prozent der Smartphone-User surfen mehrmals täglich im mobilen Internet, wobei die Nutzungsdauer vor allem in den jungen Altersgruppen sehr hoch ist: Drei Viertel (75%) der jungen User unter 30 Jahre sind täglich mehr als 40 Minuten im mobilen Internet unterwegs. Aber auch die älteren User haben im Vorjahresvergleich bei der Nutzungsdauer deutlich zugelegt: 2016 waren nur 10 Prozent von ihnen über 40 Minuten täglich im mobilen Internet, jetzt sind es bereits 24 Prozent.

Die meisten Verbraucher sehen ihr Smartphone als unverzichtbaren Begleiter an. Dies führt zu nachhaltigen Veränderungen in allen Lebensbereichen - von den Informations- und Kaufprozessen bis hin zur Markenkommunikation:

- Smartphones sind Einkaufsberater und POS zugleich: Das Smartphone wird vorm und beim Einkauf immer wichtiger - 45 Prozent der Verbraucher nutzen es im Vorwege als Recherchequelle und 35 Prozent suchen darüber auch im Laden nach Produktinformationen. Außerdem wickeln Verbraucher aller Altersgruppen zunehmend Einkäufe über ihr Smartphone ab, insgesamt nutzen 71 Prozent der Befragten MPressemitteilung Commerce. Vor allem Bücher, kostenpflichtige Apps, Flug- und Bahntickets sowie Bekleidung und Schuhe werden über das mobile Internet erworben. 17 Prozent der Verbraucher nutzen dabei inzwischen Mobile Payment und 30 Prozent können sich diesen Bezahlweg vorstellen.

- Mobile Markenkommunikation ist damit unverzichtbar, allerdings mit klaren Spielregeln: 57 Prozent der Smartphone-Nutzer akzeptieren Mobile Advertising, weil ihnen bewusst ist, dass dieses die kostenfreie Nutzung einer App oder Website ermöglicht. Entscheidend ist dabei allerdings, dass die Nutzung des mobilen Angebotes durch das Mobile Advertising nicht beeinträchtigt wird. Auch Kooperationen mit Marken werden von der Mehrheit akzeptiert, sofern sie klar und sofort erkennbar als solche gekennzeichnet sind.

Die kompletten Studienergebnisse - u.a. auch mit Informationen zur Nutzung von Tablets und Wearables - stehen unter http://www.gujmedia.de/media-research/mobile-studien/mobile-360-gradstudie/ als PDF zum Download zur Verfügung.

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