Dienstag, 17. Juli 2018


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Das war das 22. Umweltfestival der GRÜNEN LIGA Berlin

Berlin, (lifePR) -
Biolandbau – Gut für Menschen und gut fürs Klima!
Großer Preis des Umweltfestivals zum fünften Mal verliehen
60 000 Besucher und 240 Aussteller feiern am Brandenburger Tor


Gute Neuigkeiten den Klima- und Umweltschutz betreffend scheinen derzeit weltweit Mangelware zu sein. Aber es gibt durchaus viel Positives zu berichten: so zum Beispiel von den rund 240 Ausstellern des diesjährigen Umweltfestivals der GRÜNEN LIGA Berlin, das ganz im Zeichen des ökologischen Landbaus stand. Für besondere Höhepunkte sorgten die Gewinner des Großen Preises, die mit ihren spannenden Produkten und Projekten eindrucksvoll beweisen, dass Umwelt- und Klimaschutz einfach gut für die Menschen sind und mit nachhaltiger Wirtschaft Hand in Hand gehen können.

Für ein dauerhaft gutes Leben aller Menschen wird der gewissenhafte Umgang mit den natürlichen Ressourcen immer wichtiger. Ernährungssicherheit für alle und Klimaschutz kann es dabei langfristig nur als Einheit geben. „Der ökologische Landbau ist die deutlich ressourcenschonendere und umweltgerechtere Form der Landwirtschaft. Sein Ausbau ist wesentlich für eine nachhaltige Agrarpolitik.“ betont Leif Miller, Vorsitzender der GRÜNEN LIGA Berlin. „Die Verantwortung für effektiven Klimaschutz darf aber nicht allein auf die Schultern der Bäuerinnen und Bauern geladen werden. Es erfordert auch ein Umdenken in der Bevölkerung.“ Bei strahlendem Sommerwetter konnten die unzähligen Besucher in direkten Kontakt mit Ökobauern und –bäuerinnen treten; erfahren, wie viel Arbeit es macht und wie viel Befriedigung es bietet, qualitativ hochwertige und ökologisch wertvolle Lebensmittel zu produzieren. Auf der Festivalmeile am Brandenburger Tor konnten sie auch probieren, wie schmackhaft erntefrische und natürliche Lebensmittel sein können.

Spiel und Spaß kamen dabei nicht zu kurz: für Unterhaltung sorgten u.a. Livemusik auf zwei Bühnen, ein ganzer Bauernhof zum Spielen, Straßentheater und Toben im Heu. Besucher bestaunten Liegeräder, Solaranlagen für unterwegs, erradelten sich ihren Fruchtcocktail am Smoothiebike, probierten Insektensnacks und bastelten Samenkugeln.

Spannende Talkrunden informierten über weitere wirksame Maßnahmen des Klima- und Umweltschutzes in den unterschiedlichsten Bereichen. So diskutierte Umweltsenatorin Regine Günther mit dem Bundesvorsitzenden der GRÜNEN LIGA Rene Schuster zu den dringendsten Klimaschutzzielen des Berliner Senats und zum Standpunkt der Stadt zu neuen Braunkohletagebauen in Brandenburg.

Und nun bereits zum fünften Mal überreichte der Schirmherr, Schauspieler Andreas Hoppe, gemeinsam mit Rainer Knauber von der GASAG und Henning Osmers-Rentzsch von Lebensbaum den Großen Preis des Umweltfestivals, der in diesem Jahr an Kipepeo Clothing geht. Kipepeo Clothing steht für fair produzierte Biotextilien aus Tansania, deren Verkaufserlöse Schulen und Kindern vor Ort zu Gute kommen. Eine besondere Anerkennung der Jury geht an den Verein Flussbad Berlin, der die Spree für die Öffentlichkeit wieder vielfältig nutzbar machen möchte. Für die Fahrradtaschen, Einkaufskörbe und Umhängetaschen aus recycelten Kassenförderbändern von Katja Werner Design gibt es den Designpreis des Umweltfestivals.

Weitere Informationen und erste Impressionen unter www.umweltfestival.de

Das UMWELTFESTIVAL 2017 wird durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Hauptsponsoren sind die GASAG, der Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e. V. und die Alnatura Produktions- und Handels GmbH. Weitere Förderer und Unterstützer sind die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, der NABU, die Stiftung Naturschutz Berlin, Lebensbaum, die Umweltbank und viele mehr. Allen gilt unser herzliches Dankeschön!

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