Montag, 20. November 2017


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Bäume statt Böller: 100 Jahre Naturstatt zehn Sekunden Effekt

Berlin, (lifePR) - Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und GRÜNE LIGA regen zum Kauf von Waldaktien anstelle von Silvesterknallern an Voraussichtlich mehr als 110 Millionen Euro werden die Deutschen in diesem Jahr für Silvesterknaller und -raketen ausgeben. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern ruft gemeinsam mit dem Bundesverband der GRÜ- NEN LIGA dazu auf, auf den Kauf von Feuerwerkskörpern zumindest teilweise zu verzichten und dafür einen kleinen Betrag in Klimaschutz und Umweltbildung zu investieren. Mit der Botschaft "Bäume statt Böller" regen die Verbände zum Kauf von Waldaktien zum Einzelpreis von zehn Euro an, wodurch jeweils zehn Quadratmeter Fläche aufgeforstet werden können (www.waldaktie.de). Aus dem Erlös von Waldaktien konnten in Mecklenburg- Vorpommern bislang bereits zehn so genannte Klimawälder eingerichtet werden. "Die Waldaktie ist eine gute Alternative zum Silvesterknaller", erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Wer zehn Euro seines Budgets für das Jahresendfeuerwerk in eine Waldaktie investiere, tue etwas Gutes für die Umwelt, indem er Müllberge, Lärm und den Ausstoß von Kohlendioxid reduziere und gleichzeitig in die gute Luft der Zukunft investiere. "Auf eine kurze Formel gebracht heißt das: Bäume statt Böller für ein grünes Gewissen zum Jahreswechsel", erklärte Fischer.

Nach Angaben des Verbandes der pyrotechnischen Industrie (VPI) wurde zum Jahreswechsel 2009/2010 in Deutschland Feuerwerk im Wert von rund 113 Millionen Euro in den Himmel geschossen. Für dieses Jahr hofft die Branche auf Umsätze in ähnlicher Höhe. Die deutschlandweit dabei ungefähr verbrauchten 10.000 Tonnen Feuerwerk setzen einer im Auftrag der Allianz Versicherung vor einigen Jahren erstellten Studie zufolge etwa 2.300 Tonnen Kohlendioxid frei, sodass statistisch gesehen zu Silvester auf jeden Bundesbürger rund 25 Gramm CO2 entfallen. "Umso größer ist der Nutzen der Waldaktie", so Bernd Fischer. Die auf zehn Quadratmetern gepflanzten Bäume sind in der Lage, 850 Kilogramm Kohlendioxid zu binden. Dies ist so viel, wie von einer vierköpfigen Familie im vierzehntägigen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern samt An- und Abreise durchschnittlich produziert wird.

Der Bundesvorsitzende der GRÜNEN LIGA, Klaus Schlüter, lobte den Projektansatz der Waldaktie. Die Natur sei ein guter Partner beim Klimaschutz. "Bei der Aktion 'Bäume statt Böller' kann sich jeder für ein Jahrhundert Natur entscheiden - anstatt für vergänglichen Blitz und Donner zum Jahreswechsel. Die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns binden nicht nur klimaschädliche Stoffe und Staub. Als natürliche Lebensräume garantieren sie auch einen Erholungswert, den wir zukünftigen Generationen erhalten müssen."

Das Projekt Waldaktie wurde vor drei Jahren vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes sowie der Landesforstanstalt ins Leben gerufen. Inzwischen wurden im Natururlaubsland Mecklenburg-Vorpommern mehr als 13.000 Waldaktien verkauft.

Waldaktien als Alternative zu Silvesterknallern können unter www.waldaktie.de bestellt werden.

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