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Pressemitteilung BoxID: 419470 (Grimme-Institut)
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Fernsehen im Wandel

Präsentation der Studie "Bewegtbild 2020. Strategien der Content-Produzenten"

(lifePR) (Marl/Essen/München, ) Die aktuelle Entwicklung der Fernsehprogramme und des Bewegtbildangebots ist geprägt von einem raschen Wandel. Diese Medienveränderung stellt nicht nur das Publikum, sondern vor allem die Medienschaffenden vor Herausforderungen. Neue technologische Entwicklungen auf dem Gebiet der Distribution und Empfangstechnologien, neue Geschäftsmodelle sowie das Auftreten neuer Akteure haben zur Herausbildung eines crossmedialen Contentmarktes geführt, der die klassischen Film- und Fernsehproduzenten ebenso wie die Programmveranstalter zur Überprüfung ihrer bisherigen Handlungsmuster zwingt.

Das Grimme-Institut und das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung legen jetzt eine aktuelle Studie "Bewegtbild 2020. Strategien der Content-Produzenten" vor, welche die Trends und Tendenzen in diesem Bereich darstellt. Diese umfangreiche Untersuchung aktualisiert die Ergebnisse und Thesen der Vorgängerstudie "Programmstrategien 2015", die im November 2010 vorgelegt wurde. Auftraggeber der neuen Grimme- und MMB-Studie sind erneut die MFG Filmförderung Baden-Württemberg und die LFK - Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Vorgestellt wird die Studie "Bewegtbild 2020" im Rahmen des Filmfest München.

Die Studie "Bewegtbild 2020 - Strategien der Content-Produzenten" stützt sich auf eine umfassende Auswertung von mehr als 100 aktuellen Studien und Fachbeiträgen zu ausgewählten Aspekten der Bewegtbildproduktion. Wie in der Vorläuferstudie werden die Einflussfaktoren Technik, Ökonomie, Produktion und Publikum näher analysiert. Thesen zu Programm- und Produktionstrends runden die Studie ab.

Gabriele Röthemeyer, Geschäftsführerin MFG Filmförderung Baden-Württemberg, begründet das erneute Engagement: "Wir als Filmförderung erhofften uns von der auf dem Forschungsprojekt 'Programmstrategien 2015' aufbauenden Studie 'Bewegtbild 2020' zuallererst Aufschlüsse über die Zukunftsstrategien der Medienschaffenden. Besonders erfreulich ist, dass das jetzt vorliegende Ergebnis auch Handlungsempfehlungen für unsere Arbeit enthält, die uns dabei unterstützen, auch künftig mit den Marktentwicklungen korrespondierend zu agieren."

Für den Präsidenten der Landesanstalt für Kommunikation (LFK), Thomas Langheinrich, bietet die Studie einen kompakten Überblick über die aktuellen Entwicklungen im TV-Markt und die Herausforderungen für die Branche. "Dabei fällt auf: Sich verändernde Mediennutzung, neue Player und Plattformen, innovative Dienste und Applikationen bewirken einerseits eine erhöhte Vielfalt, die dem Markt und den Zuschauern zu Gute kommt. Neue Formate und Ideen im Programm werden aber zunehmend in die Spartenkanäle oder in die Nachtstunden verbannt. Der Quotendruck hat das Nervenkostüm der Sender offenbar dünner werden lassen, so dass Innovation immer mehr fernab der Primetime stattfindet."

In einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen des Filmfest München wird die Studie vorgestellt und diskutiert. Als Experten nehmen u. a. teil: der Journalist Richard Gutjahr, die Grimme-Preisträgerin Anke Greifeneder (TNT Deutschland) und der Autor und Transmedia-Producer Jochen Voß.

Interessierte Medienmacher und Journalisten sind zur Präsentation der Studie herzlich eingeladen.

Sie findet statt am

Freitag, 5. Juli 2013,
10.30 Uhr – 15.00 Uhr im Hofbräukeller
am Wiener Platz, München

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung: Hildegard Engler, Tel.: 02365.9189-45, engler@grimme-institut.de