Mittwoch, 23. August 2017


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Europaweite Expansion trägt Früchte

Zinsergebnis im dritten Quartal 2010 um 14,8 % gegenüber Vorjahr gesteigert auf 20,5 Mio. EUR nach 17,9 Mio. EUR im Vorjahr, Wachstum aller operativen Ertragskomponenten

Baden-Baden, (lifePR) - .
- Konzern-Gewinn nach Steuern im dritten Quartal bei 6,9 Mio. EUR nach 6,5 Mio. EUR gegenüber Vorjahr
- Eigenkapitalquote mit 17,9 % auf unverändert hohem Niveau

Im dritten Quartal 2010 konnte GRENKE das Zinsergebnis erneut signifikant um 14,8 % auf 20,5 Mio. EUR nach 17,9 Mio. EUR im Vorjahr steigern. Dieser Erfolg resultiert - wie schon in den Vorquartalen - aus drei positiven Entwicklungen: Erstens konnte die Deckungsbeitrag (DB) 2-Marge des Neugeschäfts in 2009 deutlich ausgeweitet und somit die daraus generierten Erträge gesteigert werden, obwohl wir das Neugeschäft aus Risikoüberlegungen insgesamt deutlich zurückgeführt hatten. Zum zweiten haben wir das Neugeschäft im Zuge der wieder verbesserten Wirtschaftsentwicklung und einer insgesamt weniger angespannten Risikosituation im laufenden Jahr wieder kräftig ausgeweitet, dies aber ohne wesentliche Zugeständnisse an die Marge. Drittens profitieren wir unverändert von den für uns günstigen Refinanzierungskonditionen.

Über die gesamte Finanzkrise hinweg konnten wir unsere sehr gute Finanzausstattung und damit unser Investmentgrade-Rating aufrecht erhalten und waren in der Lage alle für uns günstigen Refinanzierungsoptionen unverändert wahrzunehmen und sehr frühzeitig wieder als Emittent am Markt aufzutreten.

Der sehr positive sequenzielle Quartalsvergleich hat sich damit im dritten Quartal fortgesetzt: Seit dem vierten Quartal 2009 ist das Zinsergebnis über vier Quartale hinweg kontinuierlich und zuletzt mit stark zunehmender Rate gestiegen. Die operativen Erträge insgesamt legten im dritten Quartal um 17,2 % auf 24,2 Mio. EUR nach 20,6 Mio. EUR im Vorjahr deutlich zu. Alle Gewinnbeiträge - zusätzlich zum Zinsergebnis auch die Ergebnisse aus dem Versicherungsgeschäft, dem Neugeschäft und aus der Verwertung - lagen über denen des Vorjahresquartals, wenn auch, wie bei dem Ergebnis aus der Verwertung noch auf niedrigem Niveau. Auch im Neunmonatsvergleich stehen alle Ertragspositionen im Plus. Die operativen Erträge erreichten in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 69,1 Mio. EUR nach 64,8 Mio. EUR.

Der negative Trend der Schadensabwicklung und Risikovorsorge als Ergebnis insbesondere des Rezessionsjahres 2009 dürfte seinen Höhepunkt im ersten Quartal 2010 überschritten haben. Im zweiten Quartal waren die Schäden auf 7,7 Mio. EUR zurückgegangen, im dritten Quartal liegen sie mit 9,0 Mio. EUR zwar wieder höher, aber weiterhin unter dem Jahresanfangsquartal. Viel wichtiger als der absolute Wert bei der Beurteilung der Schadensentwicklung ist jedoch die Schadenquote. Nach 2,2 und 1,8 % in den beiden Vorquartalen beträgt sie im dritten Quartal 2,0 %. Eine solche Volatilität war von uns erwartet worden. Die Werte liegen zwar über dem langjährigen Mittel, aber nicht über dem zyklischen Hoch des letzten konjunkturellen Abschwungs vor der Finanzmarktkrise. Die jüngste Rezession war aber sehr viel schwerwiegender. Damit konnten wir den Rahmen der geschäftsüblichen Schwankungen auch in dieser Phase einhalten.

Wie schon in den Vorquartalen weisen unter den betrieblichen Aufwendungen die Personal-, sowie die Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen Anstiege auf, die neben der Erstkonsolidierung der GRENKEFACTORING GmbH zum weit überwiegenden Teil darauf zurückzuführen sind, dass wir unsere internationale Expansion im laufenden Jahr und damit auch im dritten Quartal deutlich und erfolgreich forciert haben. Darüber hinaus spielten in den ersten neun Monaten noch die nicht wiederkehrenden Einmaleffekte wie zum Beispiel Teile der Umstellungskosten auf die erweiterte Berichterstattung im Rahmen des KWG light oder der Umzug der GRENKE BANK AG von Hamburg nach Baden-Baden eine gewisse Rolle.

Die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich auch im dritten Quartal im Wesentlichen aus nicht im Hedge Accounting erfassbaren Währungsvolatilitäten. Diese führen zu überwiegend buchhalterischen Effekten und können sich auch wieder in die andere Richtung entwickeln. Ingesamt legte das operative Ergebnis im dritten Quartal um 14,2 % auf 9,8 Mio. EUR nach 8,6Mio. EUR zu.

Nach Steuern stieg der Konzerngewinn im dritten Quartal auf 6,9 Mio. EUR nach 6,5 Mio. EUR im Vorjahr. Im Neunmonatszeitraum ergibt sich noch ein leichter Rückgang auf 19,1 Mio. EUR nach 19,6 Mio. EUR in 2009.

Basis unseres eindrucksvollen Wachstums bilden unverändert unsere hohe Eigenkapitalquote und unsere sehr gute Reputation auf den Fremdkapitalmärkten. Nach der erfolgreichen Platzierung einer Anleihe mit einem Volumen von 100 Mio. Euro im Juni haben wir im Oktober 2010 eine weitere Anleihe über erneut 100 Mio. EUR begeben. Mit dem Zugang zu Bankeinlagen können wir darüber hinaus eine sehr attraktive Refinanzierungsquelle ergänzend zu den bestehenden revolvierenden Darlehensfazilitäten flexibel zur Refinanzierung unseres Wachstums einsetzen.

"Das Geschäftsjahr 2010 weist insgesamt eine sehr gute Entwicklung auf, diese hat sich im Jahresverlauf und trotz der üblichen Saisonalität während der Sommermonate sogar noch verbessert. Die Zunahme des Neugeschäfts in der GRENKE Gruppe inklusive Franchisepartner um 42,3 % nach neun Monaten stellt auch im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2008 eine beachtliche Zunahme dar. Damit sind wir auch im Schlussquartal 2010 voll auf Wachstum eingestellt. Aufgrund dieser nachhaltigen Erfolge haben wir mit der Meldung zu den Neugeschäftszahlen am 4. Oktober 2010 unsere bisherige konservative Planung einer Ausweitung des Neugeschäfts in 2010 um deutlich über 20 % auf nunmehr ca. 30 % nach oben revidiert. Diese Plananpassung berücksichtigt schon die basisbedingt zu erwartende Abflachung der Zuwachsraten im vierten Quartal. Diese ergeben sich aus der Tatsache, dass wir schon im zweiten Halbjahr 2009 den Konzern wieder auf Wachstum umgesteuert und das Geschäftsvolumen zum Ende des Geschäftsjahres immer stärker ausgeweitet hatten.", erläuterte Dr. Uwe Hack, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG.

Zur weiteren Erläuterung: "Trotz des beachtlichen Wachstums haben wir unsere DB2-Marge auch im dritten Quartal mit 16,0 % auf einem hohen Niveau gehalten, ohne unsere Politik der Risikobegrenzung in einzelnen Ländern zu ändern. Das Ergebnis des Konzerns wird 2010 durchaus schon von dem hohen Volumenzuwachs im Neugeschäft des laufenden Jahres, den anhaltend hohen DB2-Margen, insbesondere aber von den sehr hohen Margen des Neugeschäfts 2009 profitieren. Dieses wird im laufenden Jahr für eine volle Berichtsperiode wirksam. Aufgrund des Geschäftsmodels fließen dem Konzern die Erträge aus dem Neugeschäft kontinuierlich über die gesamte Laufzeit eines Finanzierungsvertrages zu, d.h. die Ergebniseffekte treten mit einem Zeitversatz zum Abschluss des Neugeschäfts ein. Zuwächse auf der Kostenseite durch unsere internationale Expansion sowie durch die Ausweitung unseres Produktportfolios werden wir durch die erwartete Ausweitung der Erträge kompensieren. Die Entwicklung der Schäden mag ihren Höhepunkt überschritten haben, allerdings sind quartalsweise Volatilitäten der Schadenentwicklung nicht auszuschließen, sie sind in unserem Geschäft durchaus üblich. Daher bleibt deren Prognostizierbarkeit auch für das Jahresschlussquartal schwierig. Insgesamt halten wir an unserer vorsichtigen Einschätzung fest und bestätigen unsere bisherige Prognose eines Konzern-Gewinns für das Geschäftsjahr 2010 in der Größenordnung von 25 Mio. EUR bis 28 Mio. EUR."

Dieses Ergebnis wurde von 531 Mitarbeitern erwirtschaftet gegenüber 504 in den ersten neuen Monaten 2009 (auf Vollzeitbasis ohne Vorstand).

Der vollständige Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2010 ist im Internet abrufbar unter www.grenke.de INVESTOR RELATIONS - Berichte - Finanzberichte 2010.

GRENKE AG

Die GRENKE Gruppe ist ein breit diversifizierter Anbieter von Finanzdienstleistungen für kleinere und mittlere Unternehmen sowie für Privatkunden.

Die GRENKE Gruppe umfasst die in vierzehn europäischen Ländern aktiven Gesellschaften des GRENKELEASING Konzerns und ist darüber hinaus mittels eines Franchise-Systems in weiteren sieben Ländern Europas vertreten. Inklusive ihrer Leasing-Franchisepartner und ihrem Factoring-Franchisepartner in der Schweiz ist die GRENKE Gruppe mit 20 Standorten in Deutschland sowie mit insgesamt 39 Standorten im Ausland präsent.

Die Service-Palette des GRENKELEASING Konzerns (ohne Franchisepartner) deckt das Small Ticket IT-Leasing und Factoring ab sowie - über die GRENKE BANK AG - klassische Online-Bankdienstleistungen.

Die GRENKE BANK AG gehört seit Beginn 2009 zum GRENKELEASING Konzern.

Im Bereich des Small Ticket IT-Leasing, für Produkte wie PCs, Notebooks, Kopierer, Drucker oder Software mit relativ kleinen Objektwerten, nimmt die banken- und herstellerunabhängige GRENKE Gruppe eine führende Marktposition in Europa ein. Ihre Angebotspalette wird durch das Fahrzeugleasing eines ihrer Franchisepartner abgerundet.

Die GRENKELEASING AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und gehört dem SDAX an.

Die Aktien der GRENKELEASING AG sind im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel GLJ, ISIN DE0005865901, notiert.

Informationen zur GRENKE Gruppe und zu den Produkten sind im Internet unter http://www.grenke.de, http://www.grenkebank.de, http://www.grenkefactoring.de abrufbar.

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