Berlin: Das Pro und Contra der Online-Hotelbewertungsportale

Diskussionsforum organisiert von der Staatlichen Wirtschaftsfachschule für Hotellerie und Gastronomie und den GreenLine Hotels auf der ITB 2010

(lifePR) ( Berlin, )
Heiß diskutierten am vergangenen Mittwoch während der ITB Hoteliers und Vertreter bekannter Bewertungsportale über das Für und Wider eben solcher offenen Meinungsforen im Internet. Die Hotel-Experten waren sich einig, dass derartige Portale wichtig seien und jeder Gastgeber die für ihn wichtigen "Sprachrohre der Gäste" herausfiltern müsste. Dennoch vertrat Oliver Winter, Geschäftsführer der A&O Hotels & Hostels, verstärkt seine Meinung, dass der Hotelier selbst entscheiden müsste, ob ihn Gäste bewerten dürften oder nicht. Aus diesem Grund verlangt A&O, dass Hotels auf ihren Wunsch hin aus den Bewertungsportalen genommen werden müssten. Diese für die Hotels unfreiwillige Partnerschaft ist ein Geschäftsmodell, das sofort untersagt gehöre. Hinzu käme, so Winter weiter, dass sich die Portale strikt weigern, neben die Zahl der Bewertungen die Zahl der jährlichen Übernachtungen in einem Hotel anzuzeigen. "Wir haben das immer wieder gefordert. Denn wenn jährlich durchschnittlich 30 Bewertungen für ein Hotel mit 120.000 Übernachtungen im Jahr abgegeben werden, ist das doch eine Farce," so der leidenschaftliche Geschäftsführer. Georg Ziegler von HolidayCheck betonte hingegen, dass sich das Web 2.0 nicht mehr aufhalten ließe und jedes Unternehmen sich damit auseinander setzen müsste. Zudem wies es darauf hin, den HolidayCheck HotelManager als Kommunikations- und Marketingtool verstärkt zu nutzen, um in den Dialog mit den Gästen zu treten.

Die rund 100 teilnehmenden Gäste fanden diesen Schlagabtausch sehr lebhaft und spannend, auch wenn ein endgültiges Fazit fehlte. "Unser Hauptanliegen war es, das Bewusstsein für diese Portale zu sensibilisieren und die Situation vieler Hoteliers zu verdeutlichen," erläuterte nach der Podiumsrunde Solveig Homeyer, Marketingdirektorin der GreenLine Hotels. Initiiert wurde die Veranstaltung durch Suzann Heinemann, Geschäftsführerin der GreenLine Hotels Albert Brandl, Inhaber des Comfort Hotels Bernau und Dozent an der Staatlichen Wirtschaftsfachschule für Hotellerie und Gastronomie Berlin. Tatkräftig unterstützt wurden die beiden Vollblutgastgeber besonders von den drei Studenten, Verena Kaledin, Anne Thurow und Martin Stamm, die die Moderation übernahmen und gleichzeitig damit den Abschluss für ihre Projektarbeit fanden.
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