Nachhaltiges Wirtschaften nach Corona: Green Growth Futura unterstützt Zukunftsfonds-Initiative des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management

(lifePR) ( Hamburg, )
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) hat ein umfassendes Konjunkturprogramm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise vorgelegt. Im Kern sieht dieses für Deutschland und die Europäische Union entwickelte Finanzierungskonzept die Aktivierung von brach liegenden privaten Sparvermögen vor, anstatt mit hoher Neuverschuldung die nationalen Haushalte zu belasten. Erklärtes Ziel ist die flächendeckende Wiederbelebung der Konjunktur unter den Vorzeichen nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaftens und Investierens.

„Der Klimaschutz ist und bleibt eine der drängendsten Fragen unserer Zeit. Wenn aus der Corona-Krise eine positive Lehre gezogen werden kann, dann diese: Nachhaltigkeit ist für unser Wirtschaftssystem keine Kür, sondern Pflicht. Gerade für die Finanz- und Fondsbranche ist es jetzt ein Gebot der Stunde, die immensen ökologischen, sozialen, aber auch ökonomischen Chancen für einen zukunftsweisenden Neustart zu erkennen und die wirtschaftlichen Weichen in Richtung glaubwürdiger Nachhaltigkeit zu stellen“, erläutert Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender von B.A.U.M., Gründer von Green Growth Futura und Initiator des gemeinsam mit der GLS Bank aufgelegten B.A.U.M. Fair Future Fonds (ISIN DE000A2JF709 / WKN A2JF70). „Vermögensverwalter und Asset Manager müssen mit gutem Beispiel vorangehen und unter Beweis stellen, dass mithilfe konsequent nachhaltiger und ESG-konformer Geldanlagen ein neues Verständnis von Nachhaltigkeit befördert werden kann“, so Gege weiter.

Wirtschaftsaufschwung durch private Sparvermögen statt neuer Staatsschulden

Die anbieterunabhängige Research- und Beratungsgesellschaft für nachhaltige Geldanlagen und Sustainable Finance, Green Growth Futura, unterstützt aktiv die bundes- und EU-weite Kampagne von B.A.U.M., die sich neben Politik und Öffentlichkeit vor allem an Finanzdienstleister und Vermögensverwalter richtet. Im Gegensatz zu vielen bereits existierenden Konjunkturpaketen für grünes Wirtschaften schlägt das nachhaltige Investitionsprogramm einen völlig neuartigen Ansatz vor: Anstatt künftige Generationen mit den unabsehbaren Folgen einer hohen Staatsverschuldung zu belasten, soll der Wirtschaftsaufschwung mithilfe von privaten Geldern finanziert werden, das wegen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes für die Sparer ohnehin keine Zinsen abwirft. Diese in einen Zukunftsfonds investierten privaten Gelder der Bürgerinnen und Bürger können den Anlegern eine sichere Rendite von mindestens 2 bis 4 Prozent einbringen, da die durch die Fondseinlagen geförderten nachhaltigen Unternehmen durch den verstärkten Einsatz von Erneuerbaren Energien und Ressourcen-Effizienz-Maßnahmen massive Kosteneinsparungen realisieren können, die wiederum die Zinserträge der Fondssparer refinanzieren.

Geschätzt mehr als 2.500 Milliarden Euro liegen derzeit faktisch unverzinst auf deutschen Spar- und Festgeldkonten, ein Vielfaches dieser Summe in den anderen EU-Ländern. Durch die Inflationsrate in Verbindung mit dem Nullzins verlieren diese Spareinlagen Jahr für Jahr real an Wert. Für die Sparerinnen und Sparer bedeutet dies: Das Ersparte sorgt nicht für den Vermögensaufbau, sondern im Gegenteil für kontinuierlichen Geldverlust. Doch ohne eine langfristige Anlage in ertragswirksame Finanzprodukte gerät für viele Bürgerinnen und Bürger auch die private Altersvorsorge in Gefahr.

Konzept für den nachhaltig wirtschaftlichen Wandel

Genau an dieser Stelle setzt der innovative Zukunfts- und Klimaplan von B.A.U.M. an und zeigt auf, wie für die nachhaltige Neuausrichtung der Wirtschaft in Deutschland 200 Milliarden Euro und EU-weit 800 Milliarden Euro aufgewendet werden könnten. Statt der Finanzierung durch Steuergelder oder durch Neuverschuldung wäre es hierfür hinreichend, wenn die deutschen und europäischen Sparerinnen und Sparer lediglich wenige Prozent ihres privaten Sparvermögens für einen
zukunftsweisenden Fonds bereitstellen würden. Im Gegenzug würde sich diese „gelebte Solidarität“ für die Bürgerinnen und Bürger auch finanziell lohnen und durch kontinuierliche Zinserträge die persönliche Zukunft der Fondssparerinnen und -sparer absichern.

Dabei berücksichtigt der B.A.U.M.-Aktionsplan auch, dass der finanzielle Rahmen der nationalen Haushalte nicht unbegrenzt ist und die Verschuldungsquote aufgrund der aktuellen Unterstützungsmaßnahmen ohnehin massiv steigt und mittel- bis kurzfristig wohl kaum getilgt werden kann. Aktuelle Schätzungen gehen von einem Steuerminus im Bundeshaushalt von knapp 100 Milliarden Euro aus, die Staatsverschuldung könnte um rund 350 Milliarden Euro zunehmen und eine wirtschaftliche Erholung ist Prognosen zufolge erst ab 2022 zu erwarten.

Daher resümiert Gege: "Für Deutschland und die anderen EU-Staaten zeichnen sich dramatische Entwicklungen ab und es gilt, jetzt die richtigen umwelt- und klimapolitischen Konzepte umzusetzen. Mit den richtigen Investments kann es gelingen, die Funktionsfähigkeit des Wirtschaftssystems und der Unternehmen zu erhalten, ja sogar im Sinne echter Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. Der B.A.U.M.-Zukunftsfonds bietet jedem Investor die Chance, mit seiner Geldanlage die wesentlichen Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens wie Klimaschutz, Energiewende, nachhaltige Mobilität und Biodiversität zu fördern und neben der ökologischen und sozialen Rendite auch eine ökonomische Rendite zu erzielen."

Weitere Informationen zum B.A.U.M.-Aktionsplan finden Sie hier:
https://www.baumev.de/News/9675/ZukunftsundKlimaplanausPrivatkapitalfrdenWiederaufbaunachCorona.html

Das vollständige Diskussionspapier zum Download finden Sie unter folgendem Link: https://baumev.de/Down.asp?Name={UCNPXOASFW-5182020122440-SCUCHRMBPO}

Eine Kurzversion ist unter folgendem Link verfügbar: https://baumev.de/Down.asp?Name={BITGBOLDQQ-4292020162813-HQJVNUVAPV}

 
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