Mittwoch, 22. November 2017


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Weichenstellung für 2015 in Arizona

St. Leon-Rot, (lifePR) - PING-Chef John A. Solheim und Geschäftsführer des ausrichtenden Golf Club St. Leon-Rot Eicko Schulz-Hanßen besprechen Strategie zur Einbindung des PING Junior Solheim Cup in den Solheim Cup 2015 in Deutschland - sowohl John A. Solheim als auch Dietmar Hopp setzen auf die Jugend.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Im Jahr 2015 wird im Golf Club St. Leon-Rot der Solheim Cup, der Kontinentalvergleich zwischen den Damen-Auswahlteams Europas und den USA ausgetragen. Damit findet erstmals ein Golf-Event von Weltgeltung auf deutschem Boden statt. Dem nicht genug: Der Solheim Cup wird 2015 die größte Sportveranstaltung in Deutschland sein.

Überhaupt setzt im Jahr 2015 das Turnier, das Pendant zum Ryder Cup im professionellen Damengolf, völlig neue Akzente: Zum einen wird der Golf Club St. Leon-Rot nicht nur Ausrichter sondern auch Veranstalter sein, zum anderen werden erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs der Solheim Cup und der PING Junior Solheim Cup auf der gleichen Anlage ausgetragen. Für den Club und seinen Präsident und Mäzen Dietmar Hopp, dessen Jugendarbeit in Deutschland als beispielhaft gilt, war dies von besonderer Bedeutung, da mit beiden Veranstaltungen den jungen Golfern hierzulande die Möglichkeit gegeben wird, die weltbesten Golfspielerinnen live und hautnah zu erleben und sich von deren sportlichen Leistungen inspirieren und motivieren zu lassen.

Zur Bewältigung der Herausforderungen der Großveranstaltung haben im Golf Club St. Leon-Rot die Vorbereitungen für die beiden Turniere bereits begonnen. Aus diesem Anlass empfing Anfang Februar John A. Solheim, Chef des US-Schlägerherstellers PING und Sohn des Initiators des Wettbewerbs, Karsten Solheim, Eicko Schulz-Hanßen zu einem persönlichen Gespräch im Stammsitz des Unternehmens in Phoenix (Arizona), um gemeinsam erste Weichen für die Großveranstaltung zu stellen. Darüber hinaus verständigte man sich vor allem auf eine verstärkte Integration des PING Junior Solheim Cup in den Kontinentalvergleich der Damen. Beide waren sich darüber einig, dass die Austragung des Jugend-Turniers in St. Leon-Rot eine großartige Chance für den Nachwuchs in Deutschland bedeute. Denn damit sei es möglich, den Golfsport für jüngere Menschen noch attraktiver zu machen.

Ehe die Damen sich 2015 zum Kontinentalvergleich zwischen Europa und den USA treffen, steht jedoch noch ein Heimspiel für die USA an. Vom 16. bis 18. August dieses Jahres geht es für die USA im Colorado Golf Club in Parker darum, den Cup wieder zurück zu gewinnen. Solheim lud gerade deutsche Golfer und Medienvertreter zum Turnier in Colorado herzlich ein, um sich dort ein genaues Bild vor Ort machen zu können.

Im Anschluss an den Meinungsaustausch stand ein besonderer Moment an: Gastgeber John A. Solheim präsentierte den Solheim Cup-Pokal und öffnete persönlich die legendäre »Goldkammer« des Unternehmens, in der sich vergoldete Replikas von PING-Puttern befinden, mit denen Spieler weltweit Tour-Turniere für sich entscheiden konnten. Im Raum, der »Gold Putter Vault«, befinden sich rund 2.500 Schläger, darunter gut 50 Putter von Major-Siegern.

»Dieser Raum ist ein Erlebnis. Er zeigt, welche Tradition, welches Können und welche Leidenschaft für den Sport bei PING zu Hause sind. Wir freuen uns sehr, dass wir 2015 den Solheim Cup ausrichten dürfen und sind glücklich und dankbar dafür, dass sich John A. Solheim und sein Unternehmen dazu bei uns mit vielen guten Ideen und Passion einbringen«, so Eicko Schulz-Hanßen.

Golf Club St. Leon-Rot

Der 1996 gegründete Club verfügt über zwei 18-Löcher-Meisterschaftsplätze, die beide bereits Austragungsort der Deutsche Bank SAP Open waren, einem Profiturnier der PGA European Tour. Tiger Woods, insgesamt 600 Wochen seiner Karriere Nummer eins der Welt, hatte in St. Leon-Rot seinen ersten Auftritt auf dem europäischen Festland und gewann das Turnier in den Jahren 1999, 2001 und 2002. Im Jahr 2015 findet in St. Leon-Rot der Solheim Cup und der Junior Solheim Cup statt. Beide Plätze des Clubs, »St. Leon« und »Rot«, sind mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet worden. So erhielt der Meisterschaftsplatz Rot bis 2010 neun Mal in Folge den begehrten Golf Journal Travel Award als »Beliebtester Golfplatz in Deutschland«. 2011 und 2012 ging diese Auszeichnung an Platz St. Leon. Das Golf Magazin erklärte die Spielbahn 9 des Platzes »Rot« im Jahre 2000 zu einem der »Top 500 Holes in the World«. Darüber hinaus verfügt die Anlage über einen 9-Löcher-Kurzplatz sowie einen 5- Löcher-Bambini-Platz. Zudem stehen mit gleich zwei Driving-Ranges, einem innovativen Video-Trainingszentrum, diversen Pitching-, Chipping- und Putting-Grüns großzügige und hochwertige Übungsbereiche zur Verfügung. 2011 wurde das große, innovative Indoor Short Game Center of Excellence eröffnet, das den Leistungsträgern des Clubs nun ein ganzjähriges Training ermöglicht. Seit April 2012 gehört der Golf Club St. Leon-Rot zu den »European Tour Destinations«, einem Verbund der weltweit führenden Golfanlagen unter dem Dach der European Tour. Bekannt ist der Club ferner durch seine herausragende Stellung im deutschen Amateur-Golf. Eine vorbildliche und systematische Jugendförderung bildet seit Jahren die Grundlage für sportliche Erfolge. So stellte St. Leon-Rot von 2004 bis 2012 insgesamt acht Mal den Deutschen Mannschaftsmeister der Herren, davon 7 Jahre in Folge. Darüber hinaus gab es auch einen Europameisterschafts-Erfolg. Die Damenmannschaft kann auf sechs Deutsche Meisterschaften und fünf Europameister-Titel verweisen. Ferner holten die Spieler Stephan Gross (2008) sowie Sophia Popov (2010) einen Einzel-Europameisterschaftstitel in die Kurpfalz. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung von St. Leon-Rot zu einer der besten Golfanlagen Deutschlands ist Clubpräsident Dietmar Hopp, einer der Gründer des Walldorfer Softwarekonzerns SAP.

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