Montag, 23. Oktober 2017


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Lampert und Foos gewinnen die Allianz German Boys & Girls Open 2012

Lampert dominiert Mädchenkonkurrenz und verteidigt ihren Titel / Foos brilliert mit Platzrekord und wird jüngster Sieger der Turniergeschichte / Tag der offenen Tür lockt viele Besucher

St. Leon-Rot, (lifePR) - Das hatten auch kühne Optimisten nicht zu hoffen gewagt: Bei der neunten Ausgabe der Allianz German Boys & Girls Open, die vom 1. bis zum 3. Juni ausgetragen wurden, gab es erneut einen Doppelsieg für die Akteure des gastgebenden Golf Club St. Leon-Rot. Bei den Mädchen holte sich Karolin Lampert in souveräner Manier den Erfolg und schaffte damit die Titelverteidigung. Bei den Jungen setzte sich mit dem erst 14-jährigen Dominic Foos einer der jüngsten Teilnehmer des Turniers durch und sorgte damit für die Wiederholung des St. Leon-Roter Doppelsiegs aus dem vergangenen Jahr.

Der Sieg von Karolin Lampert auf Platz St. Leon in ihrem Heimatclub war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Mit zwei Runden von 66 Schlägen hatte sich die Nationalspielerin vor der Finalrunde klar abgesetzt und so reichte eine 72 am Schlusstag, um die Verfolgerinnen locker in Schach zu halten. Mit drei Schlägen Rückstand und insgesamt 207 Zählern wurde Perrine Delacour (FRA) Zweite, Platz drei ging an Linn Andersson aus Schweden (209 Schläge). Für Lampert ist der erneute Erfolg beim wichtigsten deutschen Jugendturnier eine Bestätigung ihrer ausgezeichneten Form, die die 17-Jährige in diesem Jahr auszeichnet. So schaffte sie unter anderem bei den Ladies German Open der Profis in der vergangen Woche locker den Cut und holte sich dort die Amateurwertung.

Nahezu ähnlich dominant wie Lampert trat bei der Jungenkonkurrenz der erst 14-Jährige Dominic Foos auf. Er gewann nach Runden von 66, 64 und 72 Schlägen mit einem Zähler Vorsprung vor dem Tschechen Vitek Novak, der auf insgesamt 203 Schläge kam. Dritter wurde der Österreicher Matthias Schwab, der 207 Schläge benötigte. Foos sorgte mit seinem Sieg in mehrfacher Hinsicht für Aufsehen. Als einer der jüngsten Teilnehmer des diesjährigen Turniers wurde er nun jüngster Sieger in der Geschichte der Allianz German Boys & Girls Open und schaffte zudem in der zweiten Runde sogar noch einen neuen Platzrekord. Nachdem er bereits in Runde eins die bisherige Bestmarke von 66 Schlägen, gehalten vom Frankfurter Martin Keskari, eingestellt hatte, legte Foos am zweiten Tag noch einen drauf. Er legte auf dem Kurs St. Leon eine Runde von sagenhaften 64 Schlägen vor und dies, obwohl er an Bahn zehn mit einem Bogey gestartet war. Dann jedoch folgten insgesamt neun Birdies und acht Pars und damit die imposante Bestmarke auf dem bestens präparierten Platz.

Neben den beiden Spitzenergebnissen von Lampert und Foos gab es für den gastgebenden Club zudem weitere sehr erfreuliche Resultate. Bei den Jungs schafften von neun Akteuren sechs den Cut, und beinahe hätte es sogar für einen Doppelerfolg reichen können. Titelverteidiger Alexander Matlari lag nach zwei Runden auf Rang zwei, doch eine 75 am Schlusstag brachte ihn um einen Platz auf dem Treppchen. Am Ende wurde er mit 211 Schlägen geteilter Achter. Auf dem geteilten 13. Platz klassierte sich Maximilian Oelfke (212 Zähler), Julian Ballmann teilte sich Rang 27 (217 Zähler), Maximilian Bögel platzierte sich auf dem geteilten 38. Platz (220 Schläge) und Philipp Matlari beendete das Turnier mit 224 Schlägen auf Platz 43. Christopher Dammert, Rico Thome und Janes Lombardo verpassten dagegen den Cut. Bei den Mädchen gelang mit Leonie Harm nur einer weiteren Aktiven des Clubs der Sprung in die Finalrunde. Sie teilte sich mit insgesamt 211 Zählern einen hervorragenden 5. Platz. Lena Schäffner, Laura Kohwohl und Lia Kempf hatten den Cut dagegen nicht erreicht.

Einmal mehr glänzten die Allianz German Boys & Girls Open mit einem Top-Feld, das noch nie so international besetzt war wie in diesem Jahr. Insgesamt waren 165 Spieler aus 15 Nationen in die Kurpfalz gekommen, mehr als drei Viertel von ihnen hatte ein Pluszeichen vor ihrer Stammvorgabe. Die Bedingungen, die den europäischen Nachwuchshoffnungen geboten wurden, waren erstklassig: Ein bestens präparierter Platz mit pfeilschnellen Grüns bot ein nahezu gleiches Niveau wie einst bei der Deutschen Bank/SAP Open. Dazu gab es eine Rundumbetreuung für Spieler, Betreuer und Offizielle sowie für die Besucher ein großes Leaderboard und Live-Scoring - ganz wie bei Turnieren auf der European Tour.

»Wir freuen uns ungemein über diese beiden sagenhaften Siege. Man weiß gar nicht, welcher Erfolg beeindruckender ist: Der von Karolin Lampert, die nie einen Zweifel aufkommen ließ, dass sie dieses Turnier erneut gewinnen wird, oder der von Dominic Foos, der wirklich großartig aufspielte und am zweiten Turniertag mit seinem tollen Platzrekord ein echtes Glanzlicht setze. Er gilt zu Recht als riesiges Talent und hat, wenn diese Entwicklung weiter anhält, eine große Laufbahn vor sich. Gleiches gilt für Karo Lampert, die eine herausragende Saison spielt«, freut sich Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Club St. Leon-Rot. »Hochzufrieden sind wir natürlich über den reibungslosen Verlauf des Turniers und die vielen anderen tollen Leistungen, die von den Spielern erbracht wurden. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass das sportliche Niveau Jahr für Jahr besser wird und hier Golf auf allerhöchstem Level geboten wird. Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Titelsponsor Allianz, dem Deutschen Golf Verband und der European Golf Association mit denen wir seit Jahren bestens zusammenarbeiten. Schade nur, dass das Wetter in diesem Jahr dafür sorgte, dass nicht ganz so viele Besucher wie erhofft beim Tag der offenen Tür zu uns auf die Anlage kamen«, zieht Schulz-Hanßen zufrieden Bilanz.

In der Tat fehlte zum rundum gelungen Event nur noch das passende Wetter. Dennoch kamen am Sonntag trotz immer wiederkehrender Schauer gut 1.000 Besucher zum »Tag der offen Tür« des Golf Club St. Leon-Rot. Dort wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Besonders beliebt waren dabei die Eventmodule Bungee-Trampolin, Kletterwand, und Bullriding oder aber das Kinderschminken. Und selbstverständlich nutzten die Gäste die Gelegenheit, entweder einmal selbst zum Schläger zu greifen, oder aber Spitzengolf »live« zu erleben.

Golf Club St. Leon-Rot

Der 1996 gegründete Club verfügt über zwei 18-Löcher-Meisterschaftsplätze, die beide bereits Austragungsort der Deutsche Bank SAP Open waren, einem Profiturnier der PGA European Tour. Tiger Woods, insgesamt 600 Wochen seiner Karriere Nummer eins der Welt, hatte in St. Leon-Rot seinen ersten Auftritt auf dem europäischen Festland und gewann das Turnier in den Jahren 1999, 2001 und 2002. Beide Plätze, »St. Leon« und »Rot«, sind mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet worden. So erhielt der Meisterschaftsplatz Rot bis 2010 neun Mal in Folge den begehrten Golf Journal Travel Award als »Beliebtester Golfplatz in Deutschland«. 2011 und 2012 ging diese Auszeichnung an Platz St. Leon. Das Golf Magazin erklärte die Spielbahn 9 des Platzes »Rot« im Jahre 2000 zu einem der »Top 500 Holes in the World«. Darüber hinaus verfügt die Anlage über einen 9-Löcher-Kurzplatz sowie einen 5- Löcher-Bambini-Platz. Zudem stehen mit gleich zwei Driving-Ranges, einem innovativen Video-Trainingszentrum, diversen Pitching-, Chipping- und Putting-Grüns großzügige und hochwertige Übungsbereiche zur Verfügung. 2011 wurde das große, innovative Short Game Center of Excellence eröffnet, das den Leistungsträgern des Clubs nun ein ganzjähriges Training ermöglicht. Seit April 2012 gehört der Golf Club St. Leon-Rot zu den »European Tour Destinations«, einem Verbund der weltweit führenden Golfanlagen unter dem Dach der European Tour. Bekannt ist der Club ferner durch seine herausragende Stellung im deutschen Amateur-Golf. Eine vorbildliche und systematische Jugendförderung bildet seit Jahren die Grundlage für sportliche Erfolge. So stellte St. Leon-Rot von 2004 bis 2010 sieben Jahren in Folge den Deutschen Mannschaftsmeister der Herren. Darüber hinaus gab es auch einen Europameisterschafts-Erfolg. Die Damenmannschaft kann auf fünf Deutsche Meisterschaften und fünf Europameister-Titel verweisen. Ferner holten die Spieler Stephan Gross (2008) sowie Sophia Popov (2010) einen Einzel-Europameisterschaftstitel in die Kurpfalz. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung von St. Leon-Rot zu einer der besten Golfanlagen Deutschlands ist Clubpräsident Dietmar Hopp, einer der Gründer des Walldorfer Softwarekonzerns SAP.

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