Golf Club St. Leon-Rot mit gelungenem Start in die Bundesliga-Saison

(lifePR) ( St. Leon-Rot, )

Junge Damenmannschaft der Badener holt sich am 1. Spieltag der KRAMSKI Deutsche Golf Liga den überlegenen Tagessieg
Karolin Lampert herausragend mit 8 über Par und acht Schlägen Vorsprung zum Sieg
Das stark aufspielende Herren-Team belegt mit nur einem Schlag Rückstand auf den Stuttgarter GC Solitude Platz zwei beim Heimspiel in St. Leon-Rot
66er-Runde von Marnick Modder und Constantin Unger im Vierer


Der Golf Club St. Leon-Rot hat mit einem überzeugenden Auftritt beim Saisonauftakt der KRAMSKI Deutsche Golf Liga seine Titelambitionen sowohl im Damen- als auch Herrenwettbewerb bekräftigt. Die Teams aus dem Kraichgau errangen beim Doppelspieltag der Golf-Bundesliga im heimischen GC St. Leon-Rot Platz eins und zwei und machten damit den ersten Schritt für die anvisierte Qualifikation für das Final Four der Bundesligisten aus Nord und Süd am Saisonende.

Einen perfekten Saisonstart legten dabei die Damen aus St. Leon-Rot hin, die sich in guter Form präsentierten und mit 512 Schlägen (8 über Par) klar den Tagessieg vor dem zweitplatzierten GC München-Valley (16 über Par) erspielten. Die junge Mannschaft um Headcoach Pascal Proske hatte bei ihrem Heimspiel allerdings alle Hände voll zu tun, um den starken Aufsteiger aus dem Münchner Süden in die Schranken zu verweisen, der durch Chiara Horder/Nina Lang mit 70 Schlägen und Sarina Schmidt mit 69 Schlägen die besten Tagesrunden im Vierer und Einzel ins Clubhaus brachte.

Die größere Ausgeglichenheit und eine sehr gute Mannschaftsleistung in Vierer und Einzel gaben aber den Ausschlag für den deutlichen Sieg der Badenerinnen, die in Tourprofi Karolin Lampert ihre herausragende Athletin stellten.

Gemeinsam mit ihrer Partnerin Marie Bechtold konnte Lampert mit einer Par-Runde das beste Vierer-Ergebnis ihres Teams einfahren und auch im Einzel notierte sie mit 70 Schlägen die beste Runde der St. Leon-Roter Damen. Jette Schulze/Paula Schulz-Hanßen mit 74 Schlägen im Vierer sowie Celina Sattelkau (72), Marie Bechtold (73), Natalie Wagner (74) und Olivia Bergner (77) ergänzten den runden Auftritt der Damenmannschaft. Trainer Pascal Proske zeigte sich von den Leistungen seiner Athletinnen angetan, zumal einige von ihnen aufgrund ihrer Abiturvorbereitung ihr Trainingspensum reduzieren mussten. „Wir haben gut trainiert, doch für uns war dieser erste Spieltag natürlich auch eine wichtige Standortbestimmung. Unser Kader hat trotz einiger erfahrener Spielerinnen nach wie vor einen Altersdurchschnitt von unter 18 Jahren. Wir werden versuchen, uns auch an den kommenden Spieltagen möglichst weit vorne zu positionieren", so der Coach.

Die 1. Herrenmannschaft des GC St. Leon-Rot erreichte zum Auftakt der neuen DGL-Saison einen zweiten Platz auf der heimischen Anlage. Nach starken Vierern fehlte dem Team von Trainer Marco Schmuck nach den Einzeln ein Schlag für den Tagessieg. Mit 724 Schlägen (4 über Par) mussten sich die Badener knapp dem Stuttgarter GC (723 Schläge/ 3 über Par) geschlagen geben, der in den Einzeln einen Acht-Schläge-Rückstand auf St. Leon-Rot wettmachen konnte. Titelverteidiger Mannheim hatte in Yannick Paul zwar den Athleten mit der besten Tagesrunde von 65 Schlägen in den Reihen, belegte aber nach mäßigen Vierer-Ergebnissen mit 11 über Par nur Rang drei.

Die St. Leon-Roter Marnick Modder und Constantin Unger, die erstmals im Vierer zusammen agierten, trotzten den schwierigen Bedingungen mit sehr starkem Wind und lieferten mit 6 unter Par (66) das beste Ergebnis des Feldes ab. Auch Philipp Katich (69) und Christopher Dammert (70) konnten in ihren Einzeln Par unterbieten. Constantin Unger (73), Mauro Anderi (73), Daniel Becker (74), Nicklas Blyth (74), Raphael Geißler (75) und Alexander Matlari (79) komplettierten die geschlossene Mannschaftsleistung der St. Leon-Roter.

Trainer Marco Schmuck gratulierte den stark aufspielenden Stuttgartern und richtete den Blick schon nach vorne auf die nächsten Spieltage: „Wir haben ebenfalls eine starke Mannschaft und der Spirit stimmt. Klar hätten wir gerne gewonnen, aber es ist bis jetzt ein Spieltag gespielt, vier weitere kommen noch. Mal sehen, was in den nächsten Wochen für uns drin ist.“
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