dOCUMENTA (13) und Goethe-Institut eröffnen Ausstellung in Kabul

(lifePR) ( München, )
Am 20. Juni wurde in Kabul die Satelliten-Ausstellung der dOCUMENTA (13) in Anwesenheit von hochrangigen Vertretern aus Politik und Kultur Afghanistans im Queen's Palace eröffnet. Der deutsche Botschafter in Kabul Rüdiger König sieht die Ausstellung als "eine einzigartige Möglichkeit für ein breites Publikum, Werke zeitgenössischer afghanischer und internationaler Künstler zu erfahren. Die Ausstellung der dOCUMENTA(13) und die ihr vorangegangenen vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten sind ein sichtbares Zeichen für die große Bedeutung des kulturellen Austauschs." Insgesamt sind 27 Künstlerinnen und Künstler beteiligt.

Vom 21. Juni bis zum 19. Juli ist die Ausstellung im Queen's Palace im Babur Garten (Bagh-e Babur) für das Publikum geöffnet.

Ausgestellt werden dort unter anderem das Projekt "Shadow Procession", ein 35mm Film von William Kentridge aus dem Jahr 1999 und "A Brief History of Collapses", eine Zweikanal-Videoinstallation von Mariam Ghani, die sich um die komplexe Geschichte des Dar ul-Aman Palasts in Kabul und das Museum Fridericianum in Kassel dreht.

Die 27 Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung in Kabul sind: Lida Abdul, Barmak Akram, Khadim Ali, Francis Alÿs, Jerome Bel, Andrea Büttner, Tacita Dean, Lara Favaretto, Abdul Qasim Foushanji, Mario Garcia Torres, Jeanno Gaussi, Mariam Ghani, Zainab Haidary, Masood Kamandy, William Kentrige, Goshka Macuga, Aman Mojadidi, Rahraw Omerzad, Giuseppe Penone, Walid Raad, Michael Rackowitz, Wael Shawky, Zolaykha Sherzad, Mohären Taasha, Adrián Villar Rojas, Clemens von Wedemeyer und Zalmaї.

Kassel und Kabul verbindet eine Geschichte kriegerischer Zerstörung und Traumatisierung. Mit der Gründung der dOCUMENTA 1955 war unter anderem die Absicht verbunden, Deutschland wieder in der zivilisierten Welt zu verorten. Wohl niemand konnte damals voraussehen, dass sich diese in fünfjährigem Turnus veranstaltete Ausstellung zu einer der wichtigsten Plattformen für zeitgenössische Kunst weltweit entwickeln und dass sich die Vision Arnold Bodes auf so unvergleichlich erfolgreiche Weise erfüllen würde. Die dOCUMENTA (13) findet an vier Schauplätzen statt, einer davon ist Kabul. Das Goethe-Institut Kabul - als offizieller Partner der dOCUMENTA (13) - war an der Organisation der Workshops und Veranstaltungen, der Kontaktaufnahme mit lokalen Künstlerinnen und Künstlern, offiziellen Stellen, Ministerien und weiteren kulturellen Akteuren beteiligt. Das Projektbüro der dOCUMENTA (13) in Kabul ist im dortigen Goethe-Institut beheimatet.

Im Frühjahr 2012 gab es bereits zahlreiche Workshops und Veranstaltungen mit den beteiligten Künstlern. Inhalte der Workshops waren unter anderem Kunstkritik und das Schreiben über Kunst, experimentelle Dokumentarfotografie oder eine Vortragsreihe über Kunsttheorie und Philosophie. Höhepunkt der Aktivitäten ist die Ausstellung in Kabul. Darüber hinaus unterstützten die Goethe-Institute die dOCUMENTA (13) dabei, junge Kuratorinnen und Kuratoren aus aller Welt zu identifizieren und ihnen im Rahmen eines Nachwuchsprogramms die Chance zu ermöglichen, am "Museum der 100 Tage" mitzuarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.goethe.de/afghanistan
http://d13.documenta.de/
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