Goethe-Institut präsentiert neuen Generalsekretär Johannes Ebert

(lifePR) ( München, )
Das Präsidium des Goethe-Instituts hat einen neuen Generalsekretär gewählt. Einstimmig wurde mit dem Leiter der Moskauer Dependance Johannes Ebert ein erfahrener Kollege aus den eigenen Reihen des Kulturinstituts bestimmt. Kairo, Kiew, München, Riga waren weitere Stationen seiner Karriere im Goethe-Institut. Johannes Ebert tritt am 1. März 2012 die Nachfolge von Hans-Georg Knopp an.

"Mit Johannes Ebert, der am 1. März 2012 als Nachfolger von Hans-Georg Knopp Generalsekretär des Goethe-Instituts wird, hat das Präsidium in einstimmiger Wahl eine herausragende Persönlichkeit gewonnen," kommentierte Goethe-Präsident Klaus-Dieter Lehmann die Personalentscheidung. "Mit mehr als 15 Jahren Arbeitserfahrung im Ausland, insbesondere in Russland, der Ukraine und dem Nahen Osten und seiner guten Kenntnis der Kultur- und Bildungslandschaft Deutschlands verfügt er über die entscheidende inhaltliche Expertise und die organisatorische Kompetenz, das Goethe-Institut auf seinem erfolgreichen Weg weiter zu entwickeln. Schon als Regionalleiter des Goethe-Instituts war er eng in das von Hans-Georg Knopp betriebene Reformkonzept eingebunden. In allen Arbeitsbereichen hat er neue chancenreiche Arbeitsfelder und innovative Instrumente etablieren können, die zivilgesellschaftliche Strukturen stärkten und Bildungsinitiativen ermöglichten. Ich freue mich auf die verlässliche Zusammenarbeit, von der viele neue Impulse, aber auch eine Stärkung der jetzigen Strukturen ausgehen werden. Als pragmatischer Visionär wird er die Gestaltungsräume wahrnehmbar für den Kultur- und Bildungsauftrag des Goethe-Instituts nutzen."

Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, begrüßte die Wahl des neuen Generalsekretärs: "Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist ein zentraler Bestandteil der Auswärtigen Politik und das Goethe-Institut ist seit sechzig Jahren unsere wichtigste und größte Mittlerorganisation. Ich freue mich, dass Johannes Ebert der neue Generalsekretär des Goethe-Instituts wird: Ich bin davon überzeugt, dass Hans-Georg Knopp mit ihm einen ausgezeichneten und tatkräftigen Nachfolger bekommen wird, der aufgrund seiner großen Erfahrung ein Garant für die weitere gute Entwicklung des Instituts ist."

Seit 2005 leitet Hans-Georg Knopp, zuvor Intendant am Haus der Kulturen der Welt in Berlin, die Geschicke des Goethe-Instituts. Knopp subsumierte die Jahre seiner Amtszeit: "In den letzten Jahren haben wir das Goethe-Institut grundlegend reformiert. Die Tatsache, dass es nun in finanziell schwierigen Zeiten dennoch so gut dasteht, ist nicht zuletzt dieser Umstrukturierung zu verdanken. Ich bin froh, meinem Nachfolger Johannes Ebert ein derart gut geordnetes Goethe-Institut mit den vielen großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übergeben zu können und wünsche ihm allzeit das notwendige Geschick und die souveräne Gelassenheit, die ich an ihm so schätze."

Johannes Ebert hat in den Jahren seiner Arbeit für Goethe wichtige geopolitische Schwerpunktregionen kennenlernen können. Soeben wurde unter seiner Ägide eine große Bildungskampagne zur Förderung von Deutsch in Russland initiiert. "Ich freue mich sehr, dass mir das Amt des Generalsekretärs des Goethe-Instituts anvertraut wird." kommentierte Ebert seine Wahl. "Nach fast 15 Jahren für das Goethe-Institut im Ausland bin ich aus meiner persönlichen Erfahrung und aus eigenem Handeln heraus von der hohen Wirksamkeit und dem riesigen Potenzial eines offenen und verantwortungsvollen internationalen Kultur- und Bildungsaustauschs überzeugt, wie ihn das Goethe-Institut im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland betreibt. Als Regionalleiter des Goethe-Instituts habe ich in den letzten Jahren aktiv am erfolgreichen Reformprozess unserer Institution mitgearbeitet. Die Ergebnisse dieser Reformen müssen wir weiter konsolidieren. Vor allem geht es in den nächsten Jahren darum, die immer schnelleren Veränderungen einer globalisierten Welt mitzugestalten und auf neue Herausforderungen aktiv zu reagieren. Kultur und Bildung, die beiden zentralen Arbeitsfelder der Goethe-Instituts, werden im internationalen Austausch dabei eine weiter wachsende Rolle spielen."

Mit der Entscheidung für den Generalsekretär ist jetzt das neue Vorstandsteam komplett. Bruno Gross hat als Kaufmännischer Direktor seinen Dienst am 1. März 2011 angetreten. Er war vorher Kanzler der Münchener Universität für Angewandte Wissenschaften.

Kurzbiografie:

Johannes Ebert, geboren 1963 in Ulm, verheiratet, drei Kinder, studierte Islamwissenschaft und Wissenschaftliche Politik an der Albert-Ludwig-Universität in Freiburg. Nach einer journalistischen Ausbildung kam er 1991 zum Goethe-Institut. Seine Stationen führten ihn nach Prien am Chiemsee, nach Riga, in die Münchner Zentrale und nach Kiew. 2002 übernahm er die Leitung des Regionalinstituts der Region Nahost/Nordafrika in Kairo. Seit 2007 leitet er das Regionalinstitut für die Region Osteuropa/Zentralasien in Moskau. Johannes Ebert war maßgeblich beteiligt an einer Vielzahl wegweisender Projekte und Publikationen im internationalen Kultur- und Bildungsaustausch sowie an den Neugründungen der Goethe-Institute in Abu Dhabi und Nowosibirsk.
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