Mit Turn- und Spielfass, Riesenkreisel und Kletterleiter besser Lernen

GEWOBA-Stiftung fördert Spielgeräte zur psychomotorischen Entwicklung von Grundschülern

(lifePR) ( Bremen, )
Im Frühjahr hat die GEWOBA-Stiftung rund 1.200 Euro für Spielgeräte bereit gestellt, die jetzt den Bewegungsparcours in der Turnhalle der Schulen am Ellenerbrokweg (Grundschule und Förderzentrum) in Bremen-Osterholz vervollständigen. Dabei handelt es sich um drei besondere Geräte: ein Turn- und Spielfass, einen Riesenkreisel und eine Kombi-Kletterleiter. Mit ihrer Hilfe können Grundschüler ihre psychomotorischen Fähigkeiten entwickeln und verbessern. "Diese Fähigkeiten sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Schrift- und Spracherwerb sowie das Einhalten von Verhaltensregeln. Psychomotorik meint dabei die ganzheitliche, entwicklungsorientierte Erziehung durch das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Bewegung. Also das Lernen mit allen Sinnen", so Christa Hirschfeld. Sie ist Leiterin des Förderzentrums Ellenerbrokweg. Gefördert werden die Bereiche Lernen, Sprache und Verhalten für die Jahrgänge eins bis sechs im gesamten Stadtteil Osterholz. Dabei wird sowohl in jahrgangsübergreifenden Kleinklassen unterrichtet, als auch - im Rahmen der sonderpädagogischen Förderung - in den Grundschulklassen. Die Säulen dieses Konzepts sind Integration, Kooperation und Rückschulung in die Regelschule. Seit Jahren beobachten Hirschfeld und ihre Kolleginnen zunehmende Probleme der Schülerinnen und Schüler beim Spracherwerb, der Aussprache sowie beim Lesen und Schreiben. Auch Verhaltensauffälligkeiten sind an der Tagesordnung. Christa Hirschfeld: "In zwei Schulstunden trainieren bis zu zwölf Kinder einmal pro Woche ihre psychomotorischen Fähigkeiten. Dabei werden sie durch zwei Lehrerinnen mit entsprechender Qualifikation angeleitet. An den Geräten verbessern die Schüler spielerisch unter anderem ihren Gleichgewichtssinn, ihre Koordinationsfähigkeiten sowie soziale Interaktionen." Ziel ist, die weitgehende Integration aller Gruppen der Schule bis hin zur Inklusion, also der individuellen Förderung jedes einzelnen Kindes. "Unsere Stiftung unterstützt 2010 insgesamt neun Förderzentren in Bremen und Bremerhaven - und berücksichtigt damit bei der Stiftungsmittelvergabe Anforderungen der aktuellen Schulentwicklung", erklärt Dr. Volker Riebel, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA, die Arbeit der Stiftung. Laut Bremer Schulgesetz von 2009 sollen die meisten Förderzentren bis 2017 abgeschafft und die allgemeinbildenden Schulen zu inklusiven Schulen entwickelt werden. Nur so können alle Kinder in das Bildungssystem einbezogen werden und gemeinsam lernen - unabhängig vom individuellen Förderbedarf. "Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten und die Schulen mit Stiftungsgeldern bei der Umsetzung unterstützen", so Riebel.

Die GEWOBA-Stiftung zur Förderung der Bildung im öffentlichen Schulwesen fördert seit über zehn Jahren Schulprojekte im Land Bremen. Im Fokus stehen dabei vor allem Projekte, die durch Schüler, Eltern oder Lehrer initiiert werden, und für die beim Schulträger keine Mittel zur Verfügung stehen.
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