Montag, 25. September 2017


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Winter und Deutsche Bahn: Probleme beseitigen - zusätzlichen Urlaubstag gewähren

Berlin, (lifePR) - TRANSNET und GDBA verlangen eine umfassende Analyse und Beseitigung der Winterprobleme bei der Bahn. Die Gewerkschaften verweisen darauf, dass der Verkehr nur durch den großen Einsatz der Beschäftigten aufrecht erhalten werden konnte. In diesem Zusammenhang bekräftigen sie die Forderung nach einem zusätzlichen Urlaubstag. Am Montag treffen sich über 200 Beschäftigte in Fulda zu einer speziellen Konferenz: "Kundenfrust und Missmanagement auf dem Rücken der Beschäftigten?"

Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA verlangen umfassende Konsequenzen aus den Winterproblemen bei der Deutschen Bahn. Die Störungen und Belastungen müssten analysiert und beseitigt werden. "Der vergangene Winter hat gezeigt, welche Folgen Rationalisierungen, Kostendruck und daraus resultierende Personal- und Materialeinsparungen haben können", mahnten der TRANSNET-Vorsitzende Alexander Kirchner und GDBA-Chef Klaus-Dieter Hommel. Hinzu komme, dass sich "der Kundenfrust häufig an den Beschäftigten entladen hat." Dabei habe der Schienenverkehr vielerorts nur durch den großen Einsatz der Beschäftigten aufrecht erhalten werden können.

"Deshalb bleiben wir auch bei unserer Forderung nach einem zusätzlichen Urlaubstag für die Mitarbeiter."

Nach ersten Analysen kommen die beiden Gewerkschaften und ihre Betriebsräte zu dem Schluss, dass der Winterdienst der Deutschen Bahn "zu stark der Budgetierung" unterliege und dass es "kein einheitliches Konzept" gebe.

Außerdem stehe zu wenig Personal zur Verfügung, zu viele Arbeiten würden an Subunternehmen vergeben. "Die Budgetierung muss auf den Prüfstand", verlangten Kirchner und Hommel. Es dürfe keinen Winterdienst nach Kassenlage geben. Dieser müsse vielmehr auch "vornehmlich durch eigenes Personal geleistet werden." TRANSNET und GDBA sprechen sich zudem dafür aus, den Einsatz von Subunternehmern zu begrenzen. Regionale Entscheidungsträger müssten mehr Kompetenzen bekommen. So könnten zum Beispiel regionale Task-Forces gebildet werden.

Am Montag kommen in Fulda über 200 Beschäftigte zusammen, um über die jüngsten Probleme zu diskutieren. An der Tagung unter dem Motto "Kundenfrust und Missmanagement auf dem Rücken der Beschäftigten?" will auch DB-Personalvorstand Weber teilnehmen.

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