Donnerstag, 21. September 2017


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Sicherheit in Regionalzügen: Länder müssen endlich ihre Verantwortung wahrnehmen

Berlin, (lifePR) - Die Bundesländer müssen ihre Verantwortung für die Sicherheit im Regionalverkehr wahrnehmen. Das fordern TRANSNET und GDBA nach dem brutalen Übergriff auf eine Zugbegleiterin in NRW. Beide Gewerkschaften fordern seit langem mehr Personal auf den Zügen. Dafür sind in erster Linie die Länder zuständig.

Die Gewerkschaft TRANSNET und die Verkehrsgewerkschaft GDBA fordern die Bundesländer auf, endlich ihre Verantwortung für die Sicherheit im Regionalverkehr wahrzunehmen. Anlass ist der Übergriff auf eine Zugbegleiterin in Nordrhein-Westfalen. "Dieser Vorfall mag in seiner Brutalität ein Einzelfall sein, er zeigt dennoch eine Schwachstelle auf", sagten TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck und GDBA-Vize Peter Tröge. "Wir beobachten seit langem mit immer größerer Sorge, dass die Länder bei Ausschreibungen von Verkehrsleistungen auf zusätzliche Zugbegleiter und Sicherheitskräfte verzichten, nur um Kosten zu sparen", machten Bieck und Tröge deutlich. "In dieser Frage sparen zu wollen, ist der falsche Weg." Am Dienstag war eine junge Zugbegleiterin in einem Regionalzug bei Düsseldorf von einem betrunkenen Fahrgast angegriffen und verletzt worden. "Ein zusätzlicher Kollege auf dem Zug hätte der Zugbegleiterin möglicherweise helfen oder den Übergriff vermeiden können", so Bieck und Tröge. TRANSNET und GDBA fordern schon seit längerem, in Zügen, Bussen und Stationen im Regionalverkehr für mehr Sicherheit zu sorgen. Hierfür sind in erster Linie die Länder zuständig. 2008 hatten beide Gewerkschaften die Aktion "sicher unterwegs" ins Leben gerufen. Sie hatten Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe wie auch Reisende nach ihrem persönlichen Sicherheitsempfinden befragt. Eindeutiges Ergebnis: Fast alle wünschten sich mehr Personal.

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