Sonntag, 22. Oktober 2017


  • Pressemitteilung BoxID 153606

Möllenberg warnt vor Ausweitung befristeter Beschäftigung

Hamburg, (lifePR) - Fast jede zweite Neueinstellung ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes derzeit befristet - mit steigender Tendenz. Vor einer weiteren Ausweitung befristeter Beschäftigung, so wie im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung geplant, hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung- Genuss-Gaststätten (NGG), gewarnt:

"Arbeitsministerin von der Leyen sollte per Gesetz dafür sorgen, dass befristete Verträge zeitlich begrenzt werden, beispielsweise um Auftragsspitzen zu bewältigen. Die Pläne der Bundesregierung, das Arbeitsrecht weiter zu lockern und sachgrundlose, befristete Beschäftigung mit demselben Arbeitgeber, so genannte Kettenverträge, zu ermöglichen, gehen zu Lasten der Arbeitnehmer und sorgen für weitere Verunsicherung. Als ehemalige Familienministerin hat Frau von der Leyen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Planbarkeit des Familienlebens gepredigt. Aber gerade junge Leute sind besonders von befristeter Einstellung betroffen, wünschen sich aber eine dauerhafte berufliche Perspektive."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Frauenpower beim Landesentscheid der Maler und Lackierer in Mannheim

, Bildung & Karriere, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

Angereist kamen sie aus Calw, Munderkingen und Tauberbischofsheim, aber auch aus Waghäusel, Heidelberg oder Ladenburg: und alle wollten sie gewinnen....

#ArbeitsmarktSachsen - Positive Aussichten auf 2018

, Bildung & Karriere, Bundesagentur für Arbeit

Die stabile Konjunktur führt auch im kommenden Jahr zu einer weiterhin positiven Entwicklung auf dem sächsischen Arbeitsmarkt. Das geht aus der...

Praxisorientierte Ausbildung von Fachkräften für die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung Brandenburgs

, Bildung & Karriere, Technische Hochschule Wildau [FH]

Am 5. Oktober 2017 besuchte Andrea Kubath, Referatsleit­erin im Ministerium des Inneren und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK), die Lehrveranstaltun­g...

Disclaimer