Freitag, 15. Dezember 2017


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Möllenberg: Reagieren statt agieren, typisch für Frau Aigner?

Grüne Woche 2012

Hamburg, (lifePR) - Im Vorfeld der am Freitag in Berlin beginnenden Verbraucherschau Grüne Woche hat Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Kritik am Krisenmanagement von Bundesministerin Ilse Aigner geübt: "Das scheint typisch für Frau Aigner und ihre Politik, sobald die Medien über eines 'ihrer' Themen berichten - diesmal über Antibiotika in Geflügel -, verfällt sie in Aktionismus. Sie reagiert drauf los, Hauptsache schnell, Hauptsache medienwirksam." Frau Aigner und ihr Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz würden zwar ständig reagieren, aber nur selten vorausschauend agieren, so Möllenberg weiter. "Aktionsplan auf Aktionsplan - eine langfristig angelegte Strategie zur Verbesserung des Verbraucherschutzes und für mehr Sicherheit in der Ernährungsbranche ist da nicht wirklich erkennbar." Auch das kürzlich vorgelegte Maßnahmenpaket gegen Antibiotika-Resistenzen wirke wenig durchdacht und würde die Verantwortung in die Bundesländer abschieben.

Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung der Grünen Woche appellierte der NGG-Vorsitzende auch noch einmal an die Verbraucher, ihre Einstellung zu Ernährung und Lebensmitteln zu überdenken: "Alles hat seinen Preis. Auch gute Lebensmittel. Gerade bei Essen und Trinken verfahren viele nach dem Motto "Geiz ist geil". Die immer wieder in der Kritik stehende industrielle Lebensmittelproduktion und die Massentierhaltung seien eine direkte Folge der von den deutschen Kunden geforderten niedrigen Preise. Möllenberg: "Wenn sich an der Einstellung der Menschen zum Wert von Lebensmitteln nichts ändert, werden wohl auch weiter ''Analogkäse' und ähnliche Billigprodukte verkauft."

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