Dienstag, 23. Mai 2017


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Veränderung bei der Berufsvorbereitung bringt Unruhe

(lifePR) (Berlin-Schöneberg, ) Für das Berliner Programm zur vertiefenden Berufsvorbereitung (BVBO) an Schulen sollen ab dem neuen Schuljahr veränderte Rahmenbedingungen gelten. Alle teilnehmenden Schulen eines Bezirks sollen künftig nur noch mit einem einzigen Dienstleister zusammenarbeiten dürfen, der von der Bil­dungsverwaltung vorgegeben wird. Die GEW BERLIN kritisiert die viel zu kurzfristig anberaumten Veränderungen.

Nuri Kiefer, Leiter des Vorstandsbereichs Schule der GEW BERLIN: "An zahlreichen Schulen herrscht erhebliche Unruhe. Die Mitteilung über diese wichtige Veränderung ist so kurz vor dem Schuljah­resende erfolgt, dass die Schulleitungen und Lehrkräfte keine Zeit haben, Vorkehrungen für das nächste Schuljahr zu treffen. An vielen Schulen gibt es über Jahre gewachsene Kooperationen, die nicht weiter geführt werden können, wenn je Bezirk nur noch ein Bildungsdienstleister zuständig ist."

In Hinblick auf das Auswahlverfahren sind noch viele Fragen ungeklärt. Es ist beispielsweise offen, nach welchen Kriterien die Bildungsanbieter ausgewählt werden und welche Mitsprache die Schulen und Pädagog*innen haben sollen. "Die GEW BERLIN fordert hier dringend mehr Transparenz und eine konzeptionelle Nachbesserung, die bestehende Kooperationen berücksichtigt und zum Erhalt beiträgt", forderte Kiefer.

Hintergrund: BVBO ist eine gemeinsame Initiative der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie der Agenturen für Ar­beit im Land Berlin. Das Programm soll die Schüler*innen darin unterstützen, sich in der Vielzahl von Maßnahmen der Berufsorientierung zu orientieren und ein individuelles Beratungsprogramm zu­sammen zu stellen.

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