Donnerstag, 22. Februar 2018


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GEW zum IQB-Bildungstrend 2016

Saarbrücken, (lifePR) - Grundschulen brauchen mehr Unterstützung als bisher – so das Fazit der GEW nach Veröffentlichung des „Bildungstrend 2016“ durch das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), das diese Studie im Auftrag der Kultusministerkonferenz durchführt.

Im Vergleich zu 2011 ist die Lesekompetenz der Grundschülerinnen und Grundschüler stabil geblieben, Verschlechterungen gab es in den Bereichen Orthografie und Mathematik – wobei das Saarland sich im Bereich Orthografie im Vergleich zu 2011 verbessert hat. Insgesamt schneidet das Saarland im Ländervergleich gut ab – das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass auch die saarländischen Grundschulen große Belastungen zu tragen haben.

Mit ein Grund dafür ist, dass sich die Zusammensetzung der Schülerschaft seit 2011 geändert hat – Inklusion und Zuwanderung haben die Grundschulen vor enorme Herausforderungen gestellt – die Unterrichts- und Arbeitsbedingungen an den Grundschulen sind aber nicht angepasst worden.

„Die Grundschulen müssen mehr Aufmerksamkeit erhalten, die personelle Ausstattung muss verbessert werden“, sagte Andreas Sánchez Haselberger, stellv. Landesvorsitzender der GEW. „Der Mangel an Grundschullehrkräften zeigt, dass alle Länder es in den vergangenen Jahren versäumt haben, die Ausbildungskapazitäten entsprechend den gestiegenen Schülerzahlen zu erhöhen. Zudem brauchen wir in der Grundschule multiprofessionelle Teams, in denen Sozialpädagog_innen, Schulpsycholog_innen, Erzieher_innen und Lehrkräfte gemeinsam arbeiten.“

Ein Grund für den Mangel an Grundschullehrkräften ist nach Ansicht der GEW auch die Bezahlung der Lehrkräfte. Die Grundschullehrkräfte müssen endlich so bezahlt werden, wie die Lehrkräfte an anderen Schulformen.

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