Gesamtmetall fordert Absenkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung um 0,6 Prozentpunkte

Rekordrücklagen der Bundesagentur für Arbeit würden auch nach einer Absenkung um 0,6 Prozentpunkte in einer Krise wie 2008/2009 reichen / Finanz-Fettpolster ist zu groß; Warnungen vor finanziellen Risiken sind Popanz

(lifePR) ( Berlin, )
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall fordert eine deutlich stärkere Absenkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung als bislang geplant. „Der Beitrag muss um 0,6 Prozentpunkte gesenkt werden“, erklärte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander am Donnerstag in Berlin. Eine Beitragssenkung um 0,1 Punkte entspräche einer Entlastung von Unternehmen und Beschäftigten von rund 1,1 Milliarden Euro.

„Die Bundesagentur für Arbeit wird durch die Rekordüberschüsse der letzten Jahre in Kürze 22 Milliarden Euro an Rücklagen gesammelt haben, Tendenz steigend. Das Finanz-Fettpolster ist zu groß. Selbst vor dem Krisenjahr 2009 verfügte die Bundesagentur über Rücklagen von rund 16 Milliarden Euro, um etwa mit Kurzarbeit viele Arbeitsplätze zu erhalten. Warnungen vor finanziellen Risiken oder nicht ausgeglichenen Haushalten bei der Bundesagentur sind daher ein Popanz“, so Zander.

Zudem werde die stärkere Senkung dringend gebraucht, damit die Sozialbeiträge trotz der geplanten Anhebung des Pflegebeitragssatzes um voraussichtlich 0,5 Prozentpunkte in der Summe nicht steigen und die 40-Prozent-Grenze reißen. Das wäre ein absolut falsches Signal. Auch brauchen die Unternehmen die finanzielle Entlastung für Investitionen in die Digitalisierung.
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