Donnerstag, 19. Oktober 2017


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Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti verlässt nach Spielzeit 17/18 das Gerhart-Hauptmann-Theater

Der 33-Jährige wird seinen Vertrag nach Ende der Spielzeit 2017/18 nicht verlängern

Görlitz, (lifePR) - Andrea Sanguineti, Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Neuen Lausitzer Philharmonie, wird seinen Vertrag am Gerhart-Hauptmann-Theater nicht über die Spielzeit 2018/19 hinaus verlängern.
Mit Beginn der Spielzeit 2013/14 begann der heute 33-Jährige sein Wirken für das Theater Görlitz-Zittau, welches ihn im damals geschlossenen Fünf-Jahres-Vertrag bis Ende der Spielzeit 2017/18 verpflichtete. Nun will der gefragte Dirigent nach neuen Herausforderungen suchen und verlässt nach Erfüllung des Vertrages das Theater.

Als eines der jüngsten Nachwuchstalente schloss Sanguineti bereits mit 23 Jahren sein Studium mit einem Diplom im Fachbereich Orchesterdirigieren ab. Zuvor hatte er Klavier und Komposition am Konservatorium Genua sowie Dirigieren an der Universität für Musik und darstellende Kunst und am Mailänder Konservatorium »G. Verdi« studiert. 2008 gab der junge Italiener sein Debüt am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover und wurde bereits 2011 zum ersten Kapellmeister und stellvertretenden GMD ans Pult des Mainfranken Theaters in Würzburg berufen, bevor er für das aktuelle Engagement nach Görlitz kam und mit seiner jungen, ambitionierten Art schnell zum Liebling des Publikums wurde.

Die Geschäftsführung des Gerhart-Hauptmann-Theaters bedauert die Entscheidung des Italieners sehr, zeigt aber auch Verständnis: »Immer wieder ist unser Theater das Sprungbrett für junge, hochbegabte Künstler, die ihren Karriereweg nach ihrem Engagement an unserem Haus sehr erfolgreich fortführen,« erklärt Generalintendant Klaus Arauner. »Einerseits bedauern wir es natürlich sehr, oftmals vielversprechende Talente gehen lassen zu müssen, andererseits ehrt es uns aber auch, dass wir einen so gefragten und erfolgreichen Dirigenten wie Andrea Sanguineti an unserem Haus beschäftigen konnten, dem immerhin schon mancher Kritiker eine ähnliche Karriere vorausgesagt hat, wie Kirill Petrenko.«

Nun gilt es, die Neubesetzung des Generalmusikdirektors in eineinhalb Jahren planvoll vorzubereiten und die Personalie mit Bedacht auszuwählen. Dabei hofft das Theater auf eine ähnlich hohe Qualität der Bewerber wie zuletzt vor drei Jahren als sich Sanguineti gegen Dorian Wilson aus den USA und Christopher Ward aus Großbritannien.

Derzeit konzentriert sich der GMD allerdings erst einmal auf die aktuelle Spielzeit und steht Ihnen und Ihren Fragen ab Mitte Februar 2017 zur Verfügung. Etwaige Anfragen schicken Sie bis zu diesem Termin gern an presse@g-h-t.de, wo sie gesammelt und an Andrea Sanguineti weitergeleitet werden. Ab Mitte Februar können Sie ihn gern selbst unter a.sanguineti@g-h-t.de kontaktieren.

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