Montag, 29. Mai 2017


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Rendez-Vous am Äquator

Meteor und Polarstern trafen sich während ihrer Expeditionen im Atlantik

(lifePR) (Kiel, ) 0°, 23°W. Zwei Kieler Meeresforscher lassen den weiten Ozean zum Dorf werden: Am Äquator trafen sich gestern die beiden deutschen Forschungsschiffe POLARSTERN und METEOR. Die Fahrtleiter, der Meteorologe Prof. Dr. Andreas Macke und der physikalische Ozeanograph Prof. Dr. Peter Brandt, beide vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), hatten das seltene Rendez-Vous organisiert. Per Schlauchboot besuchten die Mannschaften einander, um sich über neue Ergebnisse und die weitere Fahrtplanung auszutauschen. Beide Forschungsschiffe begegneten sich zuletzt 2002 auf dem Äquator.

Die METEOR war am 26. Oktober in Mindelo auf den kapverdischen Inseln aufgebrochen, um Strömungssysteme und Vermischungsprozesse im tropischen Nordatlantik zu untersuchen. Kenntnisse über ihren Verlauf helfen langfristig, die Auswirkungen der Meere auf Klimaschwankungen besser zu verstehen. Außerdem erforschen die Wissenschaftler, welche Auswirkungen Veränderungen im Sauerstoff- und im Nährstoffgehalt auf Kleinstlebewesen haben. Neben Kranzwasserschöpfern und verschiedenen Sonden haben sie "Glider" (Gleiter) mit an Bord. Diese etwa zwei Meter langen und 50 Kilogramm schweren Tiefseesegler bewegen sich selbstständig durchs Meer, sammeln Daten und funken diese über Satellit direkt ins IFM-GEOMAR nach Kiel.

Während die METEOR-Besatzung sich für das Geschehen in der Tiefe interessiert, blicken ihre Kollegen auf der POLARSTERN vor allem in den Himmel. Prof. Dr. Andreas Macke, Meteorologe am IFM-GEOMAR, testet zusammen mit seinem Team auf der Fahrt von Las Palmas nach Punta Arenas das System OCEANET: Ein Container mit unterschiedlichen Messgeräten soll zukünftig autonom wichtige Umweltparameter auf Fracht- und Forschungsschiffen speichern. Mit Hilfe dieser Daten können Wissenschaftler den Stoff- und Energieaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre analysieren und Antworten auf wichtige Klimafragen ermitteln.


Mehr über die Meteor-Reise unter www.abendblatt.de/meteor.

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