Mach mit: Wir schaffen was im Felsenmeer!

(lifePR) ( Lorsch, )
Am 20.September 2008 ist der erste Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die Idee ist, dass sich viele Freiwillige an einem für sie zugeschnittenen Projekt von 9.00-16.00 Uhr beteiligen, etwas "Machen" und das Projekt auch zum Abschluss bringen.

Das Felsenmeerinformationszentrum und das Forstamt Lampertheim bieten ein Projekt im Naturschutzgebiet Felsberg bei Reichenbach an.

Der Felsberg mit einer Größe von 168 ha ist ein nationales Naturschutzgebiet und gehört zu einem länderübergreifenden Schutzgebietssystem innerhalb der Europäischen Union (Natura 2000). Schutzziel ist es, den natürlichen Lebensraum von Pflanzen und Tieren zu erhalten.

Neben der geologischen und geschichtlichen Bedeutung dieses Naturschutzgebietes ist der Buchenwald von herausragender Bedeutung. Unsere Wälder im Vorderen Odenwald werden von der Buche dominiert. Die Buche ist ein echter Europäer und hat ihr Hauptverbreitungsgebiet in Deutschland. Das Bundesland Hessen, ist das Kerngebiet der Buche.

Naturschutz und Erholung sind im Felsberggebiet nicht konfliktfrei. Obwohl das Felsenmeer mit Wegen gut erschlossen ist, bewegen sich viele Spaziergänger quer durch den Wald. Deshalb arbeiten das Felsenmeer Informationszentrum und das zuständige Forstamt Lampertheim an einem Konzept, um die flächenhafte Trittbelastung, die zur Verdichtung der Böden und zur Erosion führt, zu verhindern. Ziel ist es, dass sich die zerstörten Böden wieder erholen, so dass wieder neuer Buchenwald wachsen kann.

Was erwartet die Freiwilligen?

Zur besseren Besucherlenkung hat das Forstamt Reisig vorbereitet, das entlang der Wege abgelegt werden soll. Damit soll vermieden werden, dass keine Abkürzungen "gemacht werden", denn das führt zur Zerstörung der Bodenvegetation und zur Verdichtung der Waldböden. Gerade Starkregen können nicht mehr in den Boden einsickern, laufen oberirdisch ab und erodieren die Böden. Der ausgewaschene Boden sammelt sich zwischen den Felsen und bietet einen guten Nährboden für Brombeere und Adlerfarn.

Deshalb wird eine zweite Gruppe den schon vorhandenen Bewuchs, unterhalb der Brücke, die das Felsenmeer quert, beseitigen.

Eine weitere Gruppe wird mit Hacken den verdichteten Boden in einem eingezäunten Waldstück aufhacken, um den im Herbst fallenden Bucheckern ein Keimbett zu geben. Die im Frühjahr wachsenden kleinen Bäume stehen im Schutze des Zauns und halten mit ihren Wurzeln den Boden.

Begleitet wird dieser Tag vom Felsenmeer Informationszentrum und vom Forstamt, so dass alle Teilnehmer nicht nur mit Information versorgt werden und Ansprechpartner zur Verfügung stehen, sondern sie kümmern sich auch um Arbeitswerkzeug und das leibliche Wohl der freiwilligen Helfer.

Diejenigen, die sich an dieser Aktion beteiligen wollen, können sich direkt im Felsenmeer Informationszentrum unter der Tel. 06254 940106 anmelden oder schauen hier einfach einmal hinein.

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