Dienstag, 17. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 689081

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald (UNESCO-Geopark) hat mit Dr. Stefanie Fey eine neue Geschäftsführerin

Lorsch, (lifePR) - Nachdem der langjährige Geschäftsführer des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, Reinhard Diehl, zum 1. Dezember 2017 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden ist, führt Frau Dr. Stefanie Fey seit dem 1. Januar 2018 die Geschäfte weiter.

Die promovierte Geografin konnte sich nach einem mehrstufigen, vom geschäftsführenden Vorstand geleiteten Auswahlverfahren gegen mehr als 30 Mitbewerber durchsetzen. Mit entscheidend waren neben ihren breitgefächerten beruflichen Tätigkeiten, ihren eingehenden Kenntnissen der Region und ihrer Fachkompetenz vor allem auch ihre langjährigen Erfahrungen mit engagierten, ehrenamtlich aktiven Gruppen, wie Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße und 1. Vorsitzender des Geo-Naturparks im Rahmen eines Pressegesprächs erläuterte.

„Für die neue Aufgabe ist mir Kontinuität und Fortsetzung der hervorragenden Arbeit des Geo-Naturparks gleichermaßen wichtig. Das Motto des Geo-Naturparks "Zwischen Granit und Sandstein - Kontinente in Bewegung" gemeinsam mit dessen Philosophie der ganzheitlichen Vermittlung von Erdgeschichte, Natur, Mensch und Kultur bildet die Region perfekt ab und hat mich schon immer begeistert. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team, dem Vorstand, den Mitgliedskommunen und Kooperationspartnern“, so Dr. Fey, der ihre neue Tätigkeit Herzensangelegenheit und Herausforderung zugleich ist.

Ideale Voraussetzungen, um das weit verzweigte Netzwerk des Geo-Naturparks, das sich über drei Bundesländer, sieben Landkreise und mehr als 100 Mitgliedskommunen erstreckt, zu stärken, zu pflegen und weiter zu entwickeln. Dabei kann die neue Geschäftsführerin auf ein kompetent besetztes, bewährtes und schlagkräftiges Team zurückgreifen. Mit diesem wird sie das vielfältige Aufgabenspektrum, das fach- und themenübergreifend anfällt, unterschiedlichste regionale und internationale Ansprechpartner einbezieht und alle Altersklassen und gesellschaftlichen Zielgruppen anspricht, gemeinsam weiter gestalten.

Der Geo-Naturpark verfügt nicht nur in der Region, sondern auch national und international über eine hervorragende Reputation, die es zu erhalten und weiter auszubauen gilt. So steht bereits in zwei Jahren wieder die Überprüfung des UNESCO-Geopark-Siegels an. Dort fließen nicht nur alle Projekte und Vorhaben mit ein, die vom Geo-Naturpark in den vergangenen Jahren in Angriff genommen bzw. weiterentwickelt worden sind, sondern auch wegweisende neue Projekte und Visionen. Das Spektrum beinhaltet regionale wie auch internationale Themen und reicht von der Infrastruktur, der Umweltbildung und der Vernetzung mit regionalen Partnern aus Geschichtsvereinen, Tourismus, Naturschutz, Kultur und Kunst über die Kooperation mit anderen UNESCO-Aktivitäten, wie etwa den UNESCO-Welterbestätten oder den UNESCO-Projektschulen bis hin zur Zusammenarbeit der UNESCO-Geoparks weltweit und der gemeinsamen Unterstützung der Globalen Nachhaltigkeitsziele 2030 auf lokaler Ebene.

Nun ist es Dr. Fey zunächst besonders wichtig, alle Träger und Akteure des Geopark-Netzwerks persönlich kennen zu lernen. Dies reicht von den Landräten der beteiligten Landkreise über die Bürgermeister der – nach der Fusion der Kommunen Hesseneck, Rothenberg, Sensbachtal und Beerfelden zur Stadt Oberzent – 102 Mitgliedskommunen bis hin zu Kooperationspartnern und ehrenamtlich Engagierten aus Institutionen, Verbänden und Vereinen. Denn das macht die Philosophie des Geo-Naturparks aus: gemeinsam die Region ganzheitlich und nachhaltig voranbringen – mit lokalen Aktivitäten und gleichzeitigem Blick auf die globalen Zusammenhänge.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Willkommen, kleine Schnee-Eule!

, Energie & Umwelt, Wildpark-MV/ Natur- u. Umweltpark Güstrow gGmbH

Das Team des Wildpark-MV in Güstrow kann sich nach vielen Jahren wieder über Nachwuchs bei den Schnee-Eulen freuen. Mittlerweile ist der Jungvogel...

Niedersächsische Landesforsten ziehen Halbjahres-Bilanz nach Sturm Friederike

, Energie & Umwelt, Niedersächsische Landesforsten

Sechs Monate nach dem verheerenden Sturm Friederike vom 18. Januar ziehen die Niedersächsischen Landesforsten eine vorläufige Abschlussbilanz....

TÜV SÜD prüft E.ON-Windparks in Nord- und Ostsee

, Energie & Umwelt, TÜV SÜD AG

TÜV SÜD übernimmt im Auftrag der E.ON Climate & Renewables die wiederkehrenden Prüfungen der beiden Offshore-Windparks Amrumbank West und Arkona....

Disclaimer