Ökostrom Schweiz sagt klar Ja zur Energiestrategie 2050 des Bundes

(lifePR) ( Frauenfeld, )
Der Vorstand von Ökostrom Schweiz hat an seiner jüngsten Sitzung im Hinblick auf die Abstimmung vom 21. Mai einstimmig die Ja-Parole zur Energiestrategie 2050 beschlossen. Er sieht die Energiestrategie als grosse Chance für die Energiezukunft der Schweiz und erachtet die landwirtschaftlichen Biogasanlagen als tragenden Pfeiler der Entwicklung. Dies deshalb, weil landwirtschaftliche Biogasanlagen wahre Multitalente sind: Die Anlagen liefern nicht nur Biogas, Strom, Wärme und Kompost, sondern tragen auch zur Stabilität im Schweizer Übertragungsnetz bei und leistet einen grossen Beitrag zum Klimaschutz.

Im Rahmen der Energiestrategie 2050 sind die landwirtschaftlichen Biogasanlagen ein tragender Pfeiler, weil sie nicht nur Strom und Wärme produzieren sondern flexibel und nach Bedarf produzieren können und damit zur Stabilität im Schweizer Übertragungsnetz beitragen sowie per se Klimaschutzprojekte sind, das heisst grosse Mengen an klimaschädlichem Methan reduzieren.

Zurzeit sind einige landwirtschaftliche Biogasanlagen-Projekte auf der Warteliste, welche bei Annahme der Energiestrategie 2050 noch gebaut werden könnten. Ökostrom Schweiz, der Verband der landwirtschaftlichen Biogasanlagenbetreiber rechnet mit zusätzlich rund 60 Biogasanlagen. Das eigentliche Ausbaupotenzial ist enorm, werden doch heute lediglich knapp 4% des Hofdüngers energetisch genutzt. Auch rund 40% des Photovoltaik-Stromes, welcher heute im Rahmen der KEV produziert wird, stammt von Landwirtschaftsbetrieben. Damit zeigt sich, dass zahlreiche Landwirte mit der Energieproduktion einen neuen Betriebszweig aufbauen konnten und weitere noch könnten, sollte die Energiestrategie angenommen werden.

Ökostrom Schweiz ist für die Energiezukunft bereit. Mit ihrer Tochtergesellschaft Fleco Power hat Ökostrom Schweiz in den vergangenen zwei Jahren ein virtuelles Kraftwerk aufgebaut und nimmt mit den in dieses Kraftwerk eingebundenen Anlagen am Regelenergiemarkt teil. Regelenergie benötigt die nationale Netzbetreiberin Swissgrid wenn es zu kurzfristigen Unregelmässigkeiten im Netz kommt: Zum Beispiel im Sommer, wenn das Netz durch Strom von Sonne und Wind stark ausgelastet ist oder bei unvorhersehbaren Wetterereignissen. Bei Überkapazitäten im Netz drosselt das virtuelle Kraftwerk die Einspeisung der eingebundenen Anlagen. Das Biogas wird dann einfach im Speicher zwischengelagert. Damit kann Ökostrom Schweiz für die Gesamtlandwirtschaft eine Lösung für die im neuen Energiegesetz vorgesehene Direktvermarktung anbieten und die Anlagenbetreiber sammeln bereits jetzt wertvolle Erfahrungen für das Direktvermarktungsmodell, das 2018 das heutige Fördermodell (KEV) ablösen soll.

Die landwirtschaftlichen Biogasanlagen (Mitgliedsanlagen von Ökostrom Schweiz), welche bereits heute am Netz sind, produzierten letztes Jahr (2016) mehr als 110 GWh Strom und rund 60 GWh genutzte Wärme.
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