Samstag, 23. Juni 2018


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Preis Soziale Stadt 2014 in Berlin vergeben

Soziales Engagement in den Stadtquartieren braucht starkes Programm Soziale Stadt

Berlin, (lifePR) - Bei der Preisverleihung zum renommierten Wettbewerb "Preis Soziale Stadt 2014" wurden heute in Berlin zehn herausragende Beispiele sozialen Engagements zur Stabilisierung von Nachbarschaften mit einem Preis und zehn weitere Initiativen mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Die prämierten Projekte beschäftigen sich unter anderem mit dem sozialen Zusammenhalt im Stadtteil,dem Zusammenspiel von städtebaulicher Aufwertung und sozialem Engagement sowie der Sanierung von Problem-Immobilien durch Integrations- und Beschäftigungsprogramme.

Der seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre ausgelobte Wettbewerb hat in diesem Jahr mit 196 eingereichten Projekten ein noch größeres bundesweites Echo gefunden als bei der letzten Ausgabe. Ein Ergebnis, das angesichts der massiven Kürzung der Mittel für das Programm "Soziale Stadt" in den vergangenen Jahren nicht zu erwarten war.

"Mit der Gründung des 'Bündnis für eine Soziale Stadt' haben wir Auslober des Wettbewerbs für die Rückkehr zu einer Politik geworben, die dem sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft und der Nachbarschaften die gebührende Aufmerksamkeit widmet. Daher begrüßen wir die Initiative der Bundesregierung, das Programm 'Soziale Stadt' finanziell besser und verlässlicher auszustatten als früher", erklärten die Auslober des Wettbewerbs "Preis Soziale Stadt 2014" gemeinsam.

"2014 ist ein Jahr zum Feiern für die Soziale Stadt", so der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronold anlässlich der Preisverleihung in Berlin. "Wir ehren heute herausragende Preisträger, die den Gedanken der Sozialen Stadt vorbildlich umgesetzt haben. Darüber hinaus konnten wir dieses Jahr die Bundesförderung für die Soziale Stadt nach Jahren der Kürzung endlich wieder massiv anheben. Mit nun 150 Mio. Euro stellt der Bund fast viermal mehr Geld zur Verfügung als noch letztes Jahr. Das ist der höchste Bundesförderanteil in der Geschichte des Programms Soziale Stadt. "

Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie sozialen Konflikten innerhalb von Nachbarschaften sowie der sozialen Entmischung und krisenhaften Entwicklung von Wohnquartieren begegnet werden kann und wie Integrationserfolge nachhaltig gesichert werden können. "Der Wettbewerb bestätigt eindrucksvoll den strategischen Ansatz des Programms 'Soziale Stadt', baulich-investive und soziale Maßnahmen miteinander zu verknüpfen", erklärten die Auslober.

Der Wettbewerb ist eine Gemeinschaftsinitiative des AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, des Deutschen Städtetages, des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, des Deutschen Mieterbundes und des vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung. Er wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

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