Dienstag, 19. Juni 2018


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Mietschulden sinken um 7,6 Prozent auf 411 Mio. Euro - auch Mietausfälle rückläufig

Weitere Daten und Fakten rund um das Wohnen auf der Jahrespressekonferenz der GdW-Wohnungswirtschaft am 30. Juni 2014 in Berlin

Berlin, (lifePR) - Die rund 3.000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen verzeichnen im Jahr 2013 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden. Diese sind bundesweit um 7,6 Prozent gesunken und liegen nun bei 411 Mio. Euro. Damit ist es den Unternehmen gelungen, die Mietschulden seit dem Jahr 2003 (757 Mio. Euro) um 346 Mio. Euro zu senken. Das ist ein Rückgang um über 45 Prozent.

"Diese positive Entwicklung konnte durch eine weitere Professionalisierung des Vermietungs- und Mietschuldenmanagements sowie eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler erreicht werden", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Außerdem gebe es eine vielfältige Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungs- und sozialen Einrichtungen. So arbeiteten die Unternehmen darauf hin, dass Mietrückstände gar nicht erst dauerhaft entstehen. "Die wirtschaftlich stabile Lage in Deutschland lässt erhoffen, dass dieser positive Trend weiter anhält, auch wenn er sich etwas verlangsamen wird", so der GdW-Chef.

Um Mietschulden vermeiden zu können, sei es aber ebenso wichtig, dass Vermieter bzw. Wohnungsunternehmen vor Abschluss eines Mietvertrags – also bei der Kontaktaufnahme und Informationsbeschaffung – die Mietbewerber erfolgreich dahingehend prüfen können, ob sie zahlungsfähig und zahlungswillig sind. Der GdW plädiert daher dafür, dass Vermieter weiterhin entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen.

Bezogen auf die Gesamtmieteinnahmen machen die Mietschulden bei den GdW-Unternehmen im Bundesdurchschnitt einen Anteil von 2,3 Prozent der bundesweiten Jahressollmiete aus. In den alten Ländern entsprechen die Mietschulden 1,7 Prozent der gesamten Nettokaltmietein-nahmen der Wohnungsunternehmen, in den neuen Ländern liegt die Quote mit 3,0 Prozent etwas höher. Die westdeutschen GdW-Unternehmen führten demnach zum Jahresende 2013 rund 188 Mio. Euro Mietschulden in ihren Büchern, die ostdeutschen 223 Mio. Euro.

Auch die Mietausfälle der GdW-Unternehmen sind deutlich gesunken und lagen Ende 2013 bei rd. 884,5 Mio. Euro. Neben fehlenden Einnahmen durch den Leerstand von Wohnungen zählen zu den Mietausfällen auch Ausfälle durch Mietminderungen sowie Kosten für Miet- und Räumungsklagen und Abschreibungen auf Mietschulden.

In den neuen Bundesländern war ein Rückgang der Mietausfälle um 13,9 Mio. Euro auf 555,7 Mio. Euro zu verzeichnen. Damit gehen die Mietausfälle deutlich langsamer zurück als in den Vorjahren. Dies liegt am deutlich abgebremsten Leerstandsabbau in den neuen Ländern. Insgesamt machen die Mietausfälle dort immer noch einen Anteil von fast 8 Prozent der Jahressollmiete (nettokalt) aus. In den alten Bundesländern sanken die Mietausfälle um 8,5 Prozent auf 328,8 Mio. Euro. Das entspricht 3,2 Prozent der Jahressollmiete.

Diese Daten und Fakten gehen aus der aktuellen Jahresstatistik de GdW-Wohnungswirtschaft hervor. Alle aktuellen Zahlen – u. a. zu Investitionen, Mieten, Betriebskosten und der energetischen Sanierung sowie aktuelle politische Forderungen – werden auf der diesjährigen Jahrespressekonferenz am Montag, den 30. Juni 2014 um 10:30 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz am Schiffbauerdamm in Berlin präsentiert. Bitte melden Sie sich unter presse@gdw.de an.

Die Grafiken zum Download finden Sie hier.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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