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Pressemitteilung BoxID: 491685 (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.)
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Haushaltsbereinigungssitzung: Wohnungswirtschaft begrüßt neue Mittel für den altersgerechten Umbau

(lifePR) (Berlin, ) Der Deutsche Bundestag hat mit der Haushaltsbereinigungssitzung die Mittel für den Bundeshaushalt 2014 festgelegt. Die Wohnungswirtschaft im GdW begrüßt dabei ausdrücklich, dass das Zuschussprogramm "Altersgerecht Umbauen" entgegen der ursprünglichen Pläne wiederbelebt und nun doch mit immerhin 10 Millionen Euro an neuen Mitteln ausgestattet wird. "Den Parlamentariern ist es damit gelungen, die Scharte auszuwetzen, die die Regierung mit ihrem Etatentwurf hinterlassen hat", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.

"Die Versorgung der Bevölkerung mit altersgerechten Wohnungen ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben unserer Branche", so der GdW-Präsident. "Es ist daher für die Unternehmen ebenso für die Mieter ein positives Signal, dass das Programm nicht abgewickelt wird, sondern neues Geld erhält", so Gedaschko. Der GdW hatte sich intensiv für eine Fortführung des Programms eingesetzt. Gleichzeitig mahnt der GdW-Chef an, dass in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Mittel für den altersgerechten Umbau benötigt werden. "Nur so kann der demografische Wandel gelingen", erklärte Gedaschko.

Ebenfalls begrüßt die Wohnungswirtschaft ausdrücklich, dass die Mittel für den Städtebau auf insgesamt 700 Millionen Euro angehoben werden. "Angesichts der drastisch zunehmenden Herausforderungen durch die demografische Entwicklung und den strukturellen Wandel der Wohnungsmärkte, der sich regional unterschiedlich vollzieht, war das ein längst überfälliger Schritt. Eine Hauptforderung des GdW wird damit umgesetzt", erklärte Gedaschko. 650 Millionen Euro der Städtebaufördermittel fließen in den bisherigen Titel "Förderung des Städtebaus", 50 Millionen Euro werden für ein neues Förderprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" als Bundesprogramm bereit gestellt.

Für das Programm "Soziale Stadt" werden 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. "Das ist die höchste Mittelzuweisung seit Bestehen des Programms 1999 und damit ein großer Erfolg für die Quartiere und die Menschen die in ihnen leben", so der GdW-Präsident. "Die Politik hat erkannt, dass die Herausforderungen in den Städten ein Umdenken in der Förderpolitik erfordern", so Gedaschko. Das Programm Soziale Stadt ist ein unverzichtbarer Bestandteil für stabile Wohnquartiere in den Städten.

Nachbesserungsbedarf gibt es allerdings beim Wohngeld. Die Leistungshöhe und Miethöchstbeträge sollten laut Koalitionsvertrag an die an die Bestandsmieten- und Einkommensentwicklung angepasst werden. Dies ist aber nicht geschehen. "Wenn es die Bundesregierung mit dem bezahlbaren Wohnen ernst meint, muss sie das Wohngeld rasch den Erfordernissen anpassen. Spätestens mit dem Bundeshaushalt 2015 muss hier eine Anhebung geschehen, die mehr als nur Haushaltskosmetik ist", forderte Gedaschko.