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Pressemitteilung BoxID: 610455 (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.)
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GdW begrüßt Kabinettsbeschluss zur ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt

(lifePR) (Berlin, ) Das Bundeskabinett hat sich heute auf eine ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier" verständigt. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßte den Beschluss: "Soziale Integration findet nicht nur im Bereich Arbeit und Bildung statt, sondern besonders in den Wohnquartieren", betonte GdW-Präsident Gedaschko. Das Programm Soziale Stadt hat hier in den letzten Jahren unverzichtbare Dienste geleistet und zur Stabilisierung von Quartieren beigetragen. Mit der nun beschlossenen Strategie können künftig zusätzlich ressortübergreifend  Fördermittel in Gebieten mit erhöhten Integrationsanforderungen gebündelt werden. "Hilfe dort, wo Hilfe benötigt wird, das muss das Credo dieses neuen Ansatzes sein", erklärte Gedaschko.

Der GdW-Chef lobte in diesem Zusammenhang die geplante Aufstockung der Fördermittel für die soziale Stadtentwicklung um weitere 300 Mio. Euro jährlich bis 2020. Dies sei dringend notwendig, denn die integrativen Aufgaben in den Wohnquartieren werden immer größer. Allein bis Ende Juli wurden 202.808 Erstanträge von Asylbewerbern positiv entschieden. "Gut funktionierende Nachbarschaften sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration der Menschen in ihrer neuen Heimat", so Gedaschko. Er mahnte an, dass innerhalb dieses Fördertopfes der Investitionspakt 'Soziale Integration im Quartier" nicht nur den Kommunen, sondern auch den Wohnungsunternehmen offen stehen müsse. Diese bieten ihren Mietern vielfältige Betreuungs- und Dienstleistungsangebote an. Sie stehen in engem Kontakt zu den Kommunen, mit denen sie oft bereits lange und erfolgreich zusammenarbeiten und können Maßnahmen direkt umsetzen. Positiv wertet die Wohnungswirtschaft das neue Teilprogramm "Miteinander im Quartier". Dieser Fördertopf soll ab 2017 mit 10 Mio. Euro ausgestattet sein und die baulichen Maßnahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt ergänzen sowie im Sinne einer präventiven Quartierspolitik auch andere benachteiligte Stadtteile außerhalb der Gebietskulisse der Sozialen Stadt unterstützen. Gestärkt werden insgesamt auch die Stadtumbauprogramme Ost und West.

Hervorragende Beispiele der Sozialen Stadt wurden diesen Sommer bei der Verleihung des "Preis Soziale Stadt 2016" ausgezeichnet. Sehen Sie hier, welche herausragenden Projekte gewonnen haben.