Montag, 29. Mai 2017


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Bizarre Naturwunder im Maarmuseum Manderscheid

(lifePR) (Daun/Vulkaneifel, ) Seit einigen Tagen ist das Maarmuseum Manderscheid um eine krabbelnde Attraktion reicher. Das Museum, in dem sich die Geschichte und Entstehung der Eifel-Maare auf spannende und interaktive Weise erfahren lässt, zeigt in einer Sonderausstellung "Lebende und Fossile Urwaldinsekten". Neben ihren versteinerten Artgenossen vom subtropischen, fossilen Eckfelder Maar und anderen Fundstellen leben in insgesamt 10 Terrarien seit kurzem rund 250 der bizarren Naturschönheiten aus den tropischen und subtropischen Regenwäldern. Zu Bestaunen gibt es etwa schwarze Samtschrecken aus Peru, deren aufgestellte Flügel schillernd-rot leuchten. Die vorwiegend in den Urwäldern von Südost-Asien, Süd- und Mittelamerika und Australien beheimateten "Wandelnden Äste, Bohnen oder Blätter", wie die zur Gattung der Gespenstschrecken (Phasmiden) zählenden Insekten in der deutschen Übersetzung heißen, sind nur bei ganz genauem Hinschauen im Blattwerk ihrer Terrarien zu erkennen. Ihre Tarnung ist, wie ihr Name schon erkennen lässt, einfach perfekt. Heimlicher Star der Ausstellung dürften die Riesenschrecken sein. Mit ihrem rund 20 cm langen, gut daumendicken Körper und den kräftigen Beinen sind sie ein beeindruckendes Wunderwerk der Natur. Ganz mutige kleine und große Gäste dürfen sich unter Anleitung von der Faszination der Gespenstschrecken sogar ganz hautnah überzeugen und sich die Insekten einmal auf den eigenen Arm setzen lassen. Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings. Körperkontakt mit männlichen Panzerschrecken, die an ihrem Hinterteil messerscharfe Dornen besitzen oder den Igelschrecken, deren Rücken komplett bedornt ist, ist eher nicht zu empfehlen. Doch auch wenn ihr Anblick bisweilen bizarr und gefährlich anmutet, haben die jetzt im Maarmuseum lebenden Urwaldinsekten eines gemeinsam, sie sind alle äußerst harmlose Pflanzenfresser, stechen und beißen nicht.

Die in das Museum integrierte Sonderausstellung "Lebende und Fossile Urwaldinsekten" läuft bis Ostern 2016 und kann während der Öffnungszeiten des Maarmuseum Manderscheid besichtigt werden.

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