Dienstag, 26. September 2017


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Gaming-Aid unterstützt VR-Projekt für Demenzerkrankte

Berlin / Krefeld, (lifePR) - An Demenz erkrankten Menschen ein Stück Erinnerung zurück zu bringen, das ist das Ziel eines Pro-Bono-Projekts der Agentur Weltenweber aus Krefeld. Mit Hilfe von Virtual-Reality-Technologie reisen die Patienten des HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls zurück in die Vergangenheit ihrer Stadt am Niederrhein. Gaming-Aid e.V. unterstützt dieses Serious-Gaming-Projekt mit der dazu notwendigen VR-Hardware.

„Krefeld im Wirtschaftswunder“, so heißt das Pro-Bono-Projekt, das die Agentur für 3D-Visualiserung Weltenweber (http://www.weltenweber.com) in Kooperation mit dem HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls entwickelt. Die Agentur ist darauf spezialisiert, Szenen und Objekte in Virtual-Reality-Umgebungen (VR) zu designen, die im echten Leben nicht realisierbar wären. Ziel des Projekts „Krefeld im Wirtschaftswunder“ ist es, eine der belebtesten und bekanntesten Straßen Krefelds so erscheinen zu lassen, wie sie in den fünfziger und sechziger Jahren aussah. Anhand von Fotos der Kreuzung Rheinstraße/Ostwall rekonstruieren die Weltenweber das Areal und bereiten es für das VR-System entsprechend auf. Angereichert mit vielen sogenannten „Erinnerungspunkten“ entsteht so eine virtuelle Version der Kreuzung, die es Patienten ermöglicht, mit einer VR-Brille in die Vergangenheit zu reisen. Demenz- oder Alzheimerkrankte sollen durch die realitätsnahe Darstellung dieses Ortes und das intensive VR-Erlebnis ihre Erinnerungen leichter wecken und davon erzählen können.

Die Non-Profit-Charity-Organisation Gaming-Aid e.V. unterstützt dieses Serious-Gaming-Projekt und stellt die notwendige Hardware für den Einsatz des Projektes vor Ort zur Verfügung, also die VR-Brille sowie eine leistungsfähige Grafikarte und den PC. Ende Juni fand die Übergabe der Hardware im HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls statt. Wenn alles planmäßig läuft, soll „Krefeld im Wirtschaftswunder“ bereits im Herbst 2017 voll funktionsfähig sein und die ersten Patienten ihre Reise in die Vergangenheit antreten.

„Virtuelle Welten zu erstellen ist unsere Leidenschaft, wenn wir damit etwas Gutes tun können, ist es natürlich umso besser“, so Lukas Kuhlendahl, Mitbegründer und Projektmanager bei Weltenweber. „Wir haben uns für dieses Projekt begeistert, weil wir hoffen, damit an Demenz Erkrankte zu unterstützen, sich vielleicht leichter an „ihre Zeit“ erinnern zu können. Da es sich bei „Krefeld im Wirtschaftswunder“ um ein Pro-Bono-Projekt handelt, sind wir natürlich sehr dankbar für die Unterstützung durch Gaming-Aid.“

„Ich finde es besonders toll, dass auch Menschen, die wahrscheinlich noch nie ein Videospiel gespielt haben, von einer für uns Gamer schon fast alltäglichen Technologie wie VR profitieren können“, freut sich Svenja Bhatty, Vorstandsvorsitzende des Gaming Aid e.V. „Da unser Aufgabenfeld normalerweise innerhalb der Gamesbranche liegt, ist es umso schöner, wenn wir durch die Unterstützung eines Serious-Gaming-Projekts indirekt Menschen eine Freude machen können, die nicht zu unserer Zielgruppe gehören.“

*Auf dem Bild (von links nach rechts):

Lars Woltermann, Marketingberater und Projektpate
Janos Wokrina, Technical Artist und Mitgründer von Weltenweber
Beate Sucrow, 2D/3D-Artist und Mitgründerin von Weltenweber
Lukas Kuhlendahl, Gamedesigner und Mitgründer von Weltenweber
Dr. Friedhelm Caspers, Chefarzt der Geriatrie HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls
Klaus Wagner Gesundheits- und Krankenpfleger, „Memory-Station“ HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls
Svenja Bhatty, Vorstandsvorsitzende Gaming-Aid e.v.
Christian Thiemann, Standortleiter HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls

Credit: Julia Dubois, Referentin Unternehmenskommunikation HELIOS Cäcilien-Hospital Hüls

Gaming-Aid e.V

Gaming-Aid hat es sich zur Aufgabe gemacht, als karitative Non-Profit-Organisation innerhalb der Games-Branche uneigennützig und unbürokratisch Gutes zu tun. Gemeinsam mit Spielern und Produktherstellern will Gaming-Aid Bedürftigen in Notsituationen mit schneller Hilfe in Form von finanzieller oder sächlicher Unterstützung zur Seite stehen. Gleichzeitig sieht sich der Verein als Speerspitze für soziales Engagement in der Games-Industrie. Weitere Informationen zum Verein oder zur Mitgliedschaft sind auf www.gaming-aid.de erhältlich.

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