Musik querbeat in ganz Berlin zur Fête de la Musique am 21.6.2017

Das Programm steht

(lifePR) ( Berlin, )
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Was für ein Gemischtwarenladen…

Na und?! Genau darum geht es am 21. Juni bei der jährlichen Fête de la Musique in Berlin. Entdecken und entdeckt werden, alle Bezirke einbinden und möglichst viele Musikgenres zu Gehör zu bringen; das ist der Anspruch, der auch in diesem Jahr erfüllt wird. Um 16 Uhr geht es los, drinnen und draußen und „für umme“. Bis 22 Uhr darf unter freiem Himmel musiziert werden – unverstärkt, ohne Strom. Elektronisch verstärkte Musik ist den 114 angemeldeten Standorten (Bühnen) vorbehalten. Und wer dann noch munter ist (oder wird), kann ab 22 Uhr an 24 Orten indoor weiterfeiern zur Fête de la Nuit.

Als kleine Kostprobe aus dem soeben veröffentlichten Programm hier einige Highlights – auch wenn es schwer fällt, aus der Fülle toller Angebote nur wenige herauszuheben.

Ecoutez Berlin!

Die Fête de la Musique entstand 1982 in Paris. Weil diese Veranstaltung für eine Stadt viel zu schön ist, wurde sie über die Jahre in fast alle Länder der Welt und in hunderte Städte getragen. Da darf natürlich Frankreichs speziellste Kunstform nicht fehlen: das Chanson. Zu hören bei Dussmann von Mélinée, die ursprünglich aus Toulouse stammt, in Berlin ihre Heimat und in der deutschen Sprache eine Spielwiese gefunden hat. Zeitgenössische Variationen des Chanson gibt es in Form von Ska in der Willner Brauerei (Son Kapital) und als Indie in den Heynhöfen (Terre Noire). Klassisch mit Akkordeon tritt Galyna Classe im Ganymed an und das Gainsbourg Bar Ensemble im Café Brel bringt erfahrungsgemäß den ganzen Savignyplatz in Wallung.

موسيقى من جميع أنحاء العالم

Das heißt in etwa “Musik aus aller Welt” auf Arabisch und es gibt auch in diesem Jahr auf vielen Bühnen orientalische Klänge in den unterschiedlichsten Facetten zu erleben. Während es im Olof-Palme-Zentrum mit Habibi klassisch-orientalisch zugeht, bieten improgress im Spreefeld Oriental Trip Hop mit Drum’n’Bass und Elektro. Die Amr Hammour Band mischt im Rathaus Friedenau Musik aus dem Nahen Osten mit Jazz Elementen und Rising Sun nennt ihren Stil, den sie im Theater Expedition Metropolis zu Gehör bringen, eine orientalisch-europäische Fusion. Im Sharehaus Refugio, einer Einrichtung der Berliner Stadtmission für „Ankommer“ aller Art, gastiert die Gruppe Fattouch mit „arab fusion“ und orientalische Improvisationsmusik ist mit den Tonelifters im exploratorium berlin vertreten.

Don’t Stop Messin’ ’Round…

Brass, abgeleitet vom englischen Wort für Messing, gibt es unter anderem von Pumping Air bei Gartenstadt Frohnau und von der Blechblase Berlin im FHXB Museum. Cover-Versionen des King of Pop blasen 4 Jackson im YAAM, Die Tiere brassen im Kosmetiksalon Babette und die sechs Jungs von Duke Brass poppen, rocken und covern die Dörpfeldstraße Adlershof. Im Berliner Dom sind die Spezialisten von Hauptstadtblech mit Klassikern von Barock bis Filmmusik vertreten und traditionell begrüßen die Berliner Posaunenchöre des Posaunendienstes der EKBO (Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz) den Sommeranfang und alle Menschen der Stadt. Sieben Ensembles sind in diesem Jahr am Start, u.a. in Tegel, Köpenick, Zehlendorf, Mariendorf und Karow. https://www.fetedelamusique.de/specials-21-6/posaunenchoere/

The Kids are Alright

An 19 Orten gibt es Programm für-mit-von Kindern, z.B. Ich & Herr Meyer auf der RumBa-Bühne oder die Berlin Bilingual School bei Fette Musike am Kollwitzplatz mit einem Streicherensemble von 8-11-Jährigen. Auch die Nehring-Grundschule Charlottenburg ist wieder mit zahlreichen Schülerbands und diversen Arbeitsgemeinschaften wie der Ukulele-AG dabei und das Klingende Mobil mit Musik-Instrumenten zum Ausprobieren gastiert diesmal am Rathaus Friedenau. https://www.fetedelamusique.de/specials-21-6/musik-fuer-mit-von-kindern/

Mit Musik kreuz und quer durch die Welt

Zahlreiche Bühnen präsentieren die besonderen „Mischformen westlicher und nicht-westlicher Musikpraktiken“, so die Definition von „Weltmusik“ in Wikipedia und die müssen es ja wissen. In diesem Jahr kommt die Weltmusik z.B. aus Syrien (die Tarab-Band Musiqana im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet), Ungarn (Contrabasszus im Stadtteilzentrum am Teute) und Brandenburg (das Oranienburger Hoforchester auf der Freilichtbühne Weißensee). Für die Verbindung zur Klassik steht die Formation mit dem passenden Namen Bridges - Musik verbindet, die im Theologischen Konvikt musizieren wird.

Unter den Musikern, die in diesem Jahr von der Fête Company an eine Bühne vermittelt werden konnten, ist u.a. Atheer Adel, Berliner Schauspieler („Homeland“) und Musiker irakischer Abstammung. Er spielt mit Band im Novilla. Die sechsköpfige Swing-Truppe Moon Glow heizt mit Tanzmusik der 30er Jahre im Garten vor dem Museum Europäischer Kulturen ein und im Nirgendwo geht die Elektropop-Band 21Downbeat der integrativen Theatertruppe RambaZamba ans Werk.

Headliner der Red Bull Music Academy Stage im Mauerpark sind Flying Lotus und Grammy-Gewinner Thundercat. Die Koop von Badehaus x Cassiopeia hat mit Fatoni (hip hop), Soul/Folk mit Fil Bo Riva und der Techno Marching Band Meute ebenfalls ein fettes Line-Up auf die Beine gestellt. Heftig was auf die Ohren gibt es im Blackland mit Metal-Bands aus Chile (Sadism) und Tunesien (Devil Empire). Das Landhaus Schupke lockt mit einem astreinen Jazz-Programm und beim Finnischen Mittsommerfest in den Nordischen Botschaften ist neben Finnischem Tango mit Dalindèo auch eine hochkarätige Jazz-Band am Start.

Das komplette Programm - alphabetisch sortiert nach Standorten und inkl. Suchfunktion und Filter unter https://www.fetedelamusique.de/programmsuche/

Eine Berlin-Karte mit allen Standorten unter https://www.fetedelamusique.de/specials-21-6/fetemap/

Die Fête de la Musique wurde 1982 in Frankreich ins Leben gerufen, um für wenige Stunden die große Zahl von musizierenden Menschen im Land hör- und sichtbar zu machen.

Mittlerweile feiern weltweit 540 Städte in 120 Ländern die Fête de la Musique - allein in Deutschland sind es über 50 Städte und Gemeinden.

Alle richten sich dabei nach den gleichen Regeln: Die Fête de la Musique findet immer am 21.6. statt, der Eintritt ist frei und die Musiker treten ohne Gage auf.

Das Fest ist nicht kommerziell, erwirtschaftet grundsätzlich keine Einnahmen und hat keine künstlerische Leitung, sondern basiert auf Bürgerbeteiligung. Die einen stellen einen Aufführungsort bereit, die anderen musizieren und das Publikum genießt. Alle sind eingeladen, die Straßen mit eigenen Klängen zu füllen.

Dank Ausnahmegenehmigung kann in ganz Berlin am 21. Juni in der Zeit von 16 bis 22 Uhr auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Grünanlagen ohne Strom und Verstärker musiziert werden, sofern dies nicht schutzwürdige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kirchen, Schulen oder Gedenkstätten stört. Elektronisch verstärkte Musik ist nur an den angemeldeten Bühnen bzw. Standorten gestattet.

Die Bundeshauptstadt feiert seit 1995 die Fête de la Musique und jedes Jahr strömen mehrere zehntausend Menschen auf musikalischer Entdeckungstour durch die Stadt. Das Fest wird von Simone Hofmann/ Fête Company organisiert und zu 100% aus der öffentlichen Hand finanziert. 35% trägt Der Regierende Bürgermeister von Berlin / Senatskanzlei resp. die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, 65% die LOTTO-Stiftung Berlin.
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